Xanten: Der Stoffmarkt lockte zahlreiche Kundinnen an

Xanten : Jede Menge Stoff für blühende Kleiderträume lockt Kundschaft

Der deutsch-holländische Stoffmarkt war wie in vielen Jahren zuvor in Xanten zu Gast. Um 11 Uhr sollte der Spezialmarkt rund um das Thema „Nähen“ eröffnet werden. Bereits weit vor 10 Uhr waren viele Frauen auf dem Markt, wo die Beschicker noch ihre Sortimente ausbreiteten.

Von Hildegard van Hüüt

Ein riesiges Meer aus bunten Stoffen, feinsten Knöpfen und Nähzubehör aller Art ließ am Sonntagmorgen schnell die Veranstaltung erkennbar werden, zu der sich zahlreiche Frauer aller Altersklassen recht früh auf den Xantener Markt begeben hatten. Der deutsch-holländische Stoffmarkt war wie in vielen Jahren zuvor in Xanten zu Gast.

Um 11 Uhr sollte der Spezialmarkt rund um das Thema „Nähen“ eröffnet werden. Bereits weit vor 10 Uhr waren viele Frauen auf dem Markt, wo die Beschicker noch ihre Sortimente ausbreiteten. „Bei dem schönen Wetter bin ich rechtzeitig aufgebrochen“, erzählte Brigitte Ravens. Die Xantenerin deckt sich als passionierte Näherin mit einer Freundin mit Nähzubehör ein. An knapp 100 Ständen wurde eine große Vielfalt an Stoffen, angefangen von Damen-, Herren- und Kinderbekleidungsstoffen über Gardinen- und Polsterstoffe hinweg bis hin zu Heimtextilien und Stoffe für Freizeit- und Berufsbekleidung, geboten.

Als Zubehör gab es Garne in allen Farben, Reißverschlüsse, Gummibänder, Knöpfe, Perlen, Aufnäher und Schnittmuster zu kaufen. Für jeden Schneider oder Hobbybastler lagen Utensilien bereit – zu recht moderaten Preisen. „Ich komme seit Jahren gern“, erklärte Dunja Haag aus Kamp-Lintfort. Sie wisse genau, wo es Stoffe, Knöpfe und Bänder gebe, die sie zum Nähen der Kleidung für ihre Neffen und Nichten brauche.

Als Veranstalter hatte das Team des Freizeitzentrums Xanten wieder die Expo-Event-Marketing ins Boot geholt. Eine gute Entscheidung. Marktleiter Frank Körner, Inhaber der Firma „Zauberstich“, bot hinter einem meterlangen Stand, Kurzwaren aller Art an. „Ich bin in ganz Deutschland unterwegs, runter bis Regensburg und rauf bis Lübeck“, erklärte er. In Xanten sei er besonders gern – und das nicht nur des schönen Stadtkerns wegen. Auch wegen der freundlichen Kunden, die für besten Absatz sorgten.

Karl Ollig, der seine selbst gefertigten Produkte unter dem Geschäftsnamen „my art“ anbot und aus Koblenz an den Niederrhein gekommen war, fand ebenfalls schmeichelnde Worte: „Unsere Kunden wollen außergewöhnliche Kleidung tragen.“ Besonderes Interesse bestehe bei Biostoffen für Kinderkleidung, pflichtete Körner bei. Aus dem Sauerland war Anke Schneider mit einem großen Angebot an Stoffen gekommen. Brendan Mombach aus Bremen hielt ein unüberschaubares Angebot an einzigartigen Knöpfen bereit.

Der Stand, an dem ein namhafter Hersteller Nähmaschinen anbot, erfreute sich großer Beliebtheit, nicht nur wegen der Chance, eine Nähmaschine einer Schweizer Traditionsmarke im Wert von 250 Euro gewinnen zu können. Am meisten Zulauf hatte der Info-Stand, an dem Jean-Pascal Günther und Frank Lutterloh erklärten, wie sie sich ihre Bekleidung ohne Vorkenntnisse selbst nähen könnten. Nach einer charmanten Ermittlung der Körpermaße war die Anfertigung des Schnittmusters und das Übertragen auf Stoff ein leicht nachzuvollziehender Arbeitsvorgang. Viele Verkäufer sehen sich nächsten Samstag auf der Messe in Kassel wieder.

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