Schwarzer Weg in Xanten DBX entfernt Wurzeln der gefällten Robinien

Xanten · Am Schwarzen Weg in Xanten sind in den vergangenen beiden Jahren Robinien gefällt worden. Darüber wurde einige Zeit gestritten. Aber die Mehrheit im Umweltausschuss war dafür. Der DBX schafft nun die Voraussetzungen, dass eine neue, einseitige Baumallee wächst.

 Die Wurzeln der Robinien werden entfernt.

Die Wurzeln der Robinien werden entfernt.

Foto: A.B.

Der städtische Dienstleistungsbetrieb Xanten (DBX) hat in dieser Woche am Schwarzen Weg die Wurzeln von Robinien ausgegraben, die im vergangenen Jahr gefällt worden waren. An der Stelle der Bäume sollen neue Gehölze gepflanzt werden, wie der DBX auf Anfrage mitteilte.

Anwohner hatten 2019 die Fällung der Robinien beantragt. Sie beklagten Schäden an ihren Immobilien durch die Wurzeln, außerdem sahen sie eine Gefahr für Menschen und Tiere, weil Rinde, reife Samen und Blätter giftig sind. Der DBX kam in einer Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass von den Bäumen „eine erhebliche Störung der benachbarten Grundstücke“ ausgehe, die sich aus den Dornen, den Wurzeln und den giftigen Früchten ergebe. Eine Mehrheit im zuständigen Umweltausschuss beschloss daraufhin, dass die Bäume nach und nach gefällt werden.

2020 wurden drei und 2021 sechs Robinien entnommen. Drei stehen noch. Die Grünen hatten im Herbst beantragt, dass sie erhalten bleiben. Die Verwaltung verwies darauf, dass die „erhebliche Beeinträchtigung und Störung privaten und öffentlichen Eigentums“ durch die Robinien „ausführlich dargestellt“ worden sei. Der Umweltausschuss folgte ihrer Einschätzung. Der Antrag der Grünen wurde abgelehnt.

Für die bereits 2020 gefällten Robinien seien als Ersatz mehr Bäume gepflanzt als entnommen worden, erklärte der DBX. Die Grünflächen am Schwarzen Weg würden dadurch aufgewertet. Vor Ort entstehe eine neue, nahezu geschlossene, einseitige Allee mit Baumarten, „die die Anlieger nicht in ihren (Eigentums-)rechten und Lebensqualitäten einschränken“.

(wer)
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