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Xanten: Birten hat jetzt ein Fitnesscenter

Breitensport in Xanten : Birten hat jetzt eine Muckibude

In der „Fitness Arena“ auf dem Sportplatz der Viktoria kann Tag und Nacht die Muskulatur trainiert werden. Es gibt bereits weitere Pläne.

Fitness Arena“ steht auf der Türe, hinter der sich ein Raum befindet, den alle Mitglieder von Viktoria Birten nutzen können. Sofern sie mindestens 16 Jahre alt sind und eine Einweisung an den Trainingsgeräten erhalten haben. Der Sportverein an der B 57 bietet seit einigen Wochen in zwei umfunktionierten Bürocontainern die Möglichkeit, an seinem Körper zu arbeiten. Sieben Tage in der Woche, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Feste Öffnungszeiten gibt’s nicht. „Mit den Maschinen sind alle wichtigen Muskelgruppen abgedeckt“, sagt Fitnesscoach Marvin Topat von der Fitnesswerkstatt in Goch. Aus dem Studio stammen die Geräte.

Am Donnerstag schaute Xantens Bürgermeister Thomas Görtz vorbei. Die Stadt hatte das Projekt mit rund 8000 Euro aus der Sportpauschale unterstützt. In kompletter Eigenleistung entstand die „Fitness Arena“ mit Blick auf den Fußballplatz. „Rund zweieinhalb Monate hat der Umbau gedauert“, sagte Jürgen Terhorst, der 2. Vorsitzende der Viktoria. Der klimatisierte Fitnessraum soll eine „günstige Alternative zu den öffentlichen Anbietern“ sein. Wer trainieren will, der muss zusätzlich zum Vereinsbeitrag monatlich fünf Euro überweisen. Die Türe wird über ein Fingerabdrucksystem geöffnet. Es gibt acht Maschinen, einen Crosstrainer und zwei Ergometer.

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Die Geräte hat die Gocher Fitnesswerkstatt gespendet. Inhaber Christian Wrona spielt bei den Alten Fußball-Herren des Klubs. „Der Raum ist ein echter Mehrwert für die Mitglieder“, meinte Görtz. An einer Wand hängt ein Fernseher, auf dem man sich in Kurzvideos die einzelnen Übungen erklären lassen kann. Denn ein Trainer wird nicht vor Ort sein.

Nach dem einen Projekt ist vor dem nächsten Projekt: Der Viktoria-Vorstand möchte sich den Traum von einem Kleinspielfeld mit Kunstrasenbelag erfüllen. Eine Bauvoranfrage sei bereits gestellt worden, erläuterte der Sportliche Leiter, Uwe Schmidtke. Rund 500.000 Euro müssten in die Hand genommen werden. Vor allem die Jugendteams sollen profitieren „Auf dem Platz können Ligaspiele bis zu den D-Junioren stattfinden. Wir benötigen eine Alternative, weil unser Naturrasen zwischen November und März nicht bespielt werden kann“, sagte Schmidtke. „Wir möchten das Unmögliche möglich machen.“

(put)