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Xanten: Bäume im Wald gefällt – Pilzbefall

Rußrindenkrankheit : Bäume wegen Pilzbefalls im Wald bei Xanten gefällt

Im Wald am Röschen in Xanten sind Bäume gefällt worden, weil sie von einem Pilz befallen waren. Das teilte der zuständige Bundesforstbetrieb Rhein-Weser auf Anfrage mit. Die genaue Anzahl der gefällten Bäume ist unklar.

Nach Angaben des Bundesforstbetriebes Rhein-Weser waren mehrere Bergahornbäume im Wald am Röschen von der Rußrindenkrankheit befallen und wurden aus Gründen der Verkehrssicherung entnommen. Ursache für die Krankheit sei ein Pilz, der über die Luft übertragen werde, den Bergahorn befalle und sich zwischen Rinde und Holz setze, erklärte der Bundesforstbetrieb.

Ein Befall sei an einer schwarz verfärbten Rinde zu erkennen. Die betroffenen Bäume hätten teilweise keine Blätter mehr gehabt, sie seien teilweise auch schon abgestorben gewesen oder wären bald abgestorben. Wenn nichts unternommen worden wäre, hätten sie umfallen können. Dann hätte eine Gefahr für Menschen bestanden. Wie viele Bäume gefällt wurden, teilte der Bundesforstbetrieb nicht mit. Es handle sich um einen „kleinen Schwerpunkt“ in dem Gebiet. Dem Bund gehört ein Teil des Waldes.

Einem Leser waren am Wochenende die gefällten Bäume aufgefallen. Er hatte einen Kahlschlag befürchtet, dann aber eine Information des Bundesforstbetriebes vor Ort gelesen. Dennoch schmerze der Anblick der gefällten Bäume, erklärte der Xantener.