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Xanten: Ausbau der Kolpingstraße rückt näher

Anlieger werden informiert : Ausbau der Kolpingstraße rückt näher

Die Kolpingstraße in Xanten ist in einem schlechten Zustand. Nun soll sie ausgebaut werden. Die Stadtverwaltung informiert die Anlieger über die Pläne und die Höhe der Beiträge, die sie bezahlen müssen.

Seit Jahren wird darüber gesprochen, nun rückt der Ausbau der Kolpingstraße in Xanten näher. Bis Ende September soll die konkrete Planung beschlossen werden. Vorher werden die Anlieger über die Baumaßnahme und die Höhe der Beiträge informiert, die sie jeweils für die Straßenbaumaßnahme bezahlen müssen. Dafür ist am Donnerstag, 16. September, eine Versammlung der Stadt geplant.

Über die Ergebnisse dieser Veranstaltung will die Verwaltung die Politik im Planungsausschuss am Dienstag, 28. September, informieren. Dabei wird es auch um eventuelle Änderungswünsche der Anlieger an den Planungen für den Ausbau gehen. Der Ausschuss entscheidet dann, wie die Straße ausgebaut wird.

Die Fahrbahn der Kolpingstraße ist seit Jahren in einem schlechten Zustand. Die Politik hat deshalb schon mehrfach über einen Ausbau beraten und ihn für die nächsten Jahre anvisiert. Zuletzt verschoben sich die Bauarbeiten wegen der Corona-Pandemie und weil Personal in der Stadtverwaltung sowie im Ingenieurbüro fehlte.

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Nun sind die Planungen aber so weit fortgeschritten, dass die Stadt dem Bezirksausschuss Xanten für dessen Sitzung am Dienstagabend die Pläne für die grundhafte Erneuerung der Kolpingstraße vorlegen konnte. Demnach soll die Fahrbahn wieder asphaltiert werden. Einige Grünflächen und Bäume sind eingeplant. Die Gehwege, Parkbuchten und Grundstückszufahrten sollen gepflastert werden.

Die Kolpingstraße ist nach Angaben der Stadtverwaltung eine Haupterschließungsstraße. Die Anlieger werden deshalb an den Kosten beteiligt. Das schreibt das Kommunalabgabengesetz (KAG) NRW vor. Die beitragspflichtigen Kosten des Ausbaus werden vom Dienstleistungsbetrieb Xanten (DBX) auf rund 955.000 Euro geschätzt. Davon übernimmt die Stadt etwa 320.000 Euro. Auf die Anlieger würden also eigentlich 635.000 Euro entfallen, aber durch einen Zuschuss des Landes NRW zu den Ausbaubeiträgen sinkt ihr Anteil auf 317.500 Euro.

(wer)