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Xanten: APX baut Infrastruktur aus

Verlegung von Starkstrom- und Netzwerkkabel : APX baut die Infrastruktur aus

Die Infrastruktur des Archäologischen Park Xanten (APX) wird für den künftigen Betrieb gerüstet. Dafür werden auf einer Trasse von 260 Metern Länge Starkstrom- und Netzwerkkabel verlegt.

Während der LVR-Archäologische Park Xanten wie alle Museen des Landes bis Monatsende geschlossen ist, werden dieser Tage Maßnahmen für den weiteren Ausbau des Freilichtmuseums sichtbar. Über einen Zeitraum von rund vier Wochen finden in der Nähe von Bahnhofstraße und Alleenradweg Bauarbeiten zwischen APX-Verwaltung und dem neuen Westeingang statt.

Dabei werden auf einer Trasse von 260 Metern Länge Starkstrom- und Netzwerkkabel verlegt. Es handelt sich aktuell um den sechsten Bauabschnitt eines umfangreicheren Pakets an Maßnahmen, mit dem die Infrastruktur des APX seit 2013 für den zukünftigen Betrieb gerüstet wird. Dabei geht es schrittweise um die Erneuerung und Zusammenführung auch von Wasser- und Abwasserleitungen in den alten und in den hinzugekommenen Bereichen des Parks.

Bei der Gründung des APX in den 1970er Jahren hatte nicht die Möglichkeit bestanden, ein zusammenhängendes Kabel- und Leitungsnetz über das Areal der römischen Stadt zu legen, viele Gebäude wurden individuell von außerhalb des Parks angeschlossen und sind nicht untereinander verbunden. Zudem war man damals von geringeren Besucherzahlen ausgegangen, und auch der heutige Bedarf an modernen Datenleitungen für digitale Angebote war nicht absehbar.

Die Arbeiten auf dem Gelände des geschützten Bodendenkmals erfordern besondere Vorsicht und werden daher eng durch die Architekten und Archäologen des APX begleitet. Die Arbeiten werden von der Firma Horlemann, ein Unternehmen aus der näheren Region, durchgeführt.