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Xanten: An der Südsee wächst eine Nussecke

Bäume angepflanzt : Eine Nussecke an Xantens Südsee

An der Xantener Südsee sollen Bürgerinnen und Bürger bald Esskastanien, Hasel- und Walnüsse sammeln können – zum sammeln und verwerten. Damit wird eine Idee der Baumfreunde Xantens umgesetzt.

Von Markus Werning

An der Xantener Südsee sind 15 Nussbäume angepflanzt worden, es soll sich dabei um die erste Nussecke Deutschlands handeln. Die Bäume würden schon bald einen Hain bilden, also ein Wäldchen, das Schatten spenden werde, erklärte das Freizeitzentrum Xanten (FZX). Im Herbst seien alle Bürgerinnen und Bürger zum Sammeln und Verwerten der Früchte wie Esskastanie, Haselnuss und Walnuss eingeladen. Eine Informationstafel werde noch ergänzt. Bei den Bäumen handle es sich zum Teil um Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Initiativen aus Xanten.

Die Nussecke geht auf einen Vorschlag der Baumfreunde Xanten von Ende 2018 zurück. In einem Antrag erklärten sie ihre Idee: Kinder, Senioren und alle anderen Altersgruppen sollen im Herbst Esskastanien und Walnüsse ernten und verzehren sowie Eicheln und Kastanien zum Basteln sammeln können. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung daraufhin, einen geeigneten Standort für die Umsetzung der Idee zu finden, und stimmte in seiner Sitzung im März 2019 für eine Nussecke auf dem Gelände des FZX. Nach Angaben des Freizeitzentrums wächst die Nussecke nun auf der Lüttinger Seite der Südsee heran, auf einer Wiese nahe dem Rad- und Wanderweg.

Es sind nicht die einzigen Bäume, die neu an der Süd- und Nordsee stehen. In den vergangenen Jahren seien insgesamt 133 Stück angepflanzt worden, teilte das FZX weiter mit. Dadurch sei die Aufenthaltsqualität entlang der Rad- und Wanderwege rund um die Seen gesteigert worden. Allein die fünf neuen Standorte zum „Gesundheitstourismus Xantener Nord- und Südsee“ seien in den vergangenen zwei Jahren um 43 Bäume ergänzt worden: 26 Rotkiefern, Feldahorne und hochstämmige Grauerlen auf dem Gelände des Naturbads Xantener Südsee und weitere 17 Bäume einige Hundert Meter entfernt in Wardt angepflanzt worden – dort habe man ausschließlich heimische Sorten gewählt: Rheinische Apfelbäume „Winterrambour“ und „Peter Broich“, Rheinische Schafsnasen, Stromberger Pflaumenbäume, Büttners rote Knospelkirschen und Birnenbäume „Alexander Kucas“. Weitere 60 Bäume seien am Hafen Xanten, an der Südsee und auf dem weiteren Gelände des Freizeitzentrums angepflanzt worden. Außerdem habe die Stadt an der Südsee bei Wardt weitere 15 Bäume setzen lassen.