XA: Galerie des Dreigiebelhauses in Xanten erhält neue Beleuchtung

Dreigiebelhaus in Xanten : Kunstgalerie in neuem Licht

Ausgestellte Objekte sollen durch neue Beleuchtung realistisch und farbecht wirken.

Von der schwarzen Holzdecke in der Galerie des Dreigiebelhauses in der Xantener Innenstadt strahlen jetzt knapp 40 neue Licht­spots. Damit soll die Darstellung der Kunstobjekte verbessert werden. Die Initiative kam von Künstler Michael Blaszczyk, der als Kurator für das Dreigiebelhaus und den Verein Stadtkultur tätig ist.

„Die Beleuchtung hier wurde mit dem Bau des Hauses in den 1970er Jahren angebracht und seitdem nicht groß verändert“, erklärt Blaszczyk. Im Vergleich zu den alten Scheinwerfern, die in der unteren Etage noch zu finden sind, wirkt das neue Licht weißer und kälter. „Die alten Leuchten haben mit ihrem starken Gelbschleier die Farbigkeit mancher Bilder verfälscht“, sagt Blaszczyk. Da die Liste erstklassiger Künstler, die in der Galerie ausstellen wollen, immer länger werde, müsse die Beleuchtung museumsreif sein. „Die Kunstobjekte sollen so realistisch und farbecht wie möglich präsentiert werden“, sagt auch Friedhelm Hussmann, der die Idee gemeinsam mit Blaszczyk umgesetzt hat. Die Spots können durch ihre Wechsellinsen individuell an die jeweiligen Ausstellungen angepasst werden.

Knapp 40.000 Euro haben die Lichter und deren Anbringung gekostet. Der Löwenanteil von 25.000 Euro wurde vom Landschaftsverband Rheinland getragen, 10.000 Euro kommen aus dem städtischen Haushalt. Zum Ende hin habe es eine Finanzierungslücke gegeben, weswegen der Energiekonzern Innogy kurzfristig 2000 Euro beigesteuert hat. Aktuell leuchten die Bilder der Ausstellung „Rheinblick“ des Kunstvereins in neuem Licht, als nächstes werden Objekte des Kulturkreises Dinslaken ausgestellt.