Weihnachtsmarkt in Xanten Wie viel Glühwein, Reibekuchen, Crêpes und Co. kosten

Xanten · An den Holzhütten auf dem Xantener Weihnachtsmarkt gibt es wieder Klassiker, aber auch neue Speisen und Getränke. Wir stellen eine Auswahl vor und sagen, wie viel Glühwein, Reibekuchen oder Crêpes kosten.

Xanten Weihnachtsmarkt 2023: Buden, Aussteller, lecker Essen - Fotos & Bilder
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Das gibt es auf dem Xantener Weihnachtsmarkt

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Foto: Armin Fischer (arfi)

Glühwein ist ein Klassiker auf dem Weihnachtsmarkt. In Xanten wird das alkoholische Heißgetränk wieder an mehreren Ständen angeboten. Etwa an Lemkens Hütte. Dort kostet der Becher (0,2 Liter) vier Euro, genauso wie an anderen Holzhütten auf dem Weihnachtsmarkt. Damit ist der Preis für Glühwein unverändert geblieben.

Mehrere Aussteller beziehen den Glühwein von einem Winzer an der Mosel. Auch Ludger Lemken. Der Einkaufspreis ist für ihn gestiegen, wie er sagt. Aber diese Preissteigerung gebe er nicht weiter. Ihm sei es lieber, dass die Besucher mehrmals zum Weihnachtsmarkt kämen, als wenn sie sich nur noch einen Besuch leisten könnten.

Genauso handhabt es Marco Rudolph nebenan in der Schlemmerhütte. Auch dort kostet der Glühwein vier Euro, obwohl die Kosten für die Gastronomen in den vergangenen Monaten gestiegen sind. Wenn sie die Preissteigerungen anders auffangen könnten, wollten sie sie nicht an den Kunden weitergeben, sagt Marco Rudolph. „Irgendwo ist auch eine Grenze erreicht.“

Alle Kostensteigerungen können die Aussteller aber nicht auffangen. Die Energie sei teurer geworden, auch das Öl zum Braten, sagt Lemken. Die Preise hätten sich verdoppelt. Deshalb kostet an Lemkens Hütte die Portion Reibekuchen „nach Omas Art“ in diesem Jahr fünf Euro und der Grünkohl an Xantens Schlemmerhütte sechs Euro, also jeweils 0,50 Euro mehr als 2022.

Andere Preise haben sich dagegen nicht verändert. Den „deftigen Erbseneintopf mit Brötchen“ gibt es weiter für 5,50 Euro, die Bratwurst oder die Mettwurst im Brötchen für vier Euro und den Grünkohl mit Mettwurst oder Bratwurst für neun Euro, genauso wie im vergangenen Jahr.

Auch andere Aussteller spüren die gestiegenen Kosten. Den Crêpe mit Zucker und Zimt wolle man trotzdem nach Möglichkeit „für immer und ewig“ für drei Euro anbieten, weil Kinder und Jugendliche ihn gern essen und sie wenig Geld hätten, heißt es am Fralé-Stand. Für manche Crêpe-Kombinationen habe der Preis aber um 0,50 Cent erhöht werden müssen, weil im Einkauf alles teurer geworden sei. Je nachdem, was der Kunde nimmt, kostet der Crêpe daher zwischen drei und sieben Euro.

An anderen Ständen auf dem Xantener Weihnachtsmarkt werden noch viele andere Speisen und Getränke angeboten – nach Möglichkeit, ohne dass sich die Aussteller gegenseitig Konkurrenz machen. So bietet das Café Glüxpilz verschiedene Suppen an (eine herzhafte Gulaschsuppe, eine cremige Käse-Lauch-Suppe und eine vegane Kürbissuppe mit Kokosmilch, jeweils für sieben Euro) Aber den „deftigen Erbseneintopf mit Brötchen“ gibt es gegenüber an Xantens Schlemmerhütte.

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Foto: Norbert Prümen

Einige Meter weiter bereitet Christa Dams verschiedene Gerichte zum Mitnehmen zu. Den Flammkuchen „Elsass“ mit Speck und Zwiebeln bekommen die Besucher für 6,50 Euro, genauso wie den Flammkuchen „Mexiko“ mit Peperoni, Paprika und Weichkäse. Neu sind die Varianten mit Porree und Speck sowie mit Camembert und Feigen. Im vergangenen Jahr sei nach Alternativen zu den klassischen Flammkuchen gefragt worden, berichtet Christa Dams. Also habe sie Rezepte ausprobiert – zu Hause, wenn Gäste zu Besuch kamen. „Es kam gut an.“ Beliebt ist auch die Dams-Stulle – entweder mit Champions und Ei, mit Bacon und Ei oder mit Mozzarella und Tomate, jeweils für 6,50 Euro

 Yannick Bohl von Cheat&Eat backt Poffertjes. Die niederländische Spezialität bietet er zusätzlich mit Apfel-Zimt, Banane, Nutella oder Eierlikör an.

Yannick Bohl von Cheat&Eat backt Poffertjes. Die niederländische Spezialität bietet er zusätzlich mit Apfel-Zimt, Banane, Nutella oder Eierlikör an.

Foto: Armin Fischer (arfi)
Anna Bockarev bereitet ein Fladenbrot zu. Es kann mit verschiedenen Zutaten bestellt werden, zum Beispiel mit Schafskäse, Salat oder Tomate und Mozzarella.

Anna Bockarev bereitet ein Fladenbrot zu. Es kann mit verschiedenen Zutaten bestellt werden, zum Beispiel mit Schafskäse, Salat oder Tomate und Mozzarella.

Foto: Armin Fischer (arfi)
Leonie Beyer probiert einen Crêpe mit Banane und Kinderschokolade. Den dünnen Pfannkuchen gibt es herzhaft und süß. 18 verschiedene Kombinationen stehen zur Auswahl.

Leonie Beyer probiert einen Crêpe mit Banane und Kinderschokolade. Den dünnen Pfannkuchen gibt es herzhaft und süß. 18 verschiedene Kombinationen stehen zur Auswahl.

Foto: Armin Fischer (arfi)
 Zum Reinbeißen: Christa Dams hat neue Varianten für Flammkuchen ausprobiert. Sie kamen gut an, wie sie sagt. Insgesamt hat sie vier Flammkuchen-Sorten.

Zum Reinbeißen: Christa Dams hat neue Varianten für Flammkuchen ausprobiert. Sie kamen gut an, wie sie sagt. Insgesamt hat sie vier Flammkuchen-Sorten.

Foto: Armin Fischer (arfi)
 Georg Peters zeigt einen Klassiker auf dem Xantener Weihnachtsmarkt: knuspriger Reibekuchen mit Apfelmus und Schwarzbrot.

Georg Peters zeigt einen Klassiker auf dem Xantener Weihnachtsmarkt: knuspriger Reibekuchen mit Apfelmus und Schwarzbrot.

Foto: Armin Fischer (arfi)
An Xantens Schlemmerhütte gibt es Grünkohl, Eintopf, aber auch Wurst vom Grill. Darum kümmern sich (v.l.) Anna, Bogdan und Joan.

An Xantens Schlemmerhütte gibt es Grünkohl, Eintopf, aber auch Wurst vom Grill. Darum kümmern sich (v.l.) Anna, Bogdan und Joan.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Es gibt noch mehr auf dem Xantener Weihnachtsmarkt. Zum Beispiel Poffertjes (zehn Stück für fünf Euro), Spiralkartoffeln (4,50 Euro), heißen Schafskäse im Fladenbrot (sieben Euro), eine Salattasche (4,50 Euro) oder andere deftige und süße Speisen, natürlich auch Waffeln. Auch zum Glühwein gibt es Alternativen: Neu ist das Winterbier, das für drei Euro an mehreren Ständen angeboten wird. Am Fralé-Stand ist auch der Eierpunsch beliebt (fünf Euro). „Den macht die Chefin selbst“, heißt es. „Der schmeckt besonders gut.“ Im vergangenen Jahr testete das Fralé-Team erstmals auch Likör 43 mit warmer Milch (fünf Euro): „Die Leute finden es gut“, heißt es. Klassiker sind Feuerzangenbowle (sechs Euro) und der „heiße Weihnachtsmann mit Sahne“ (vier Euro). Die Auswahl ist also groß.

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