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Volkstrauertag in der Pandiemie: Kranzniederlegung in Sonsbeck und Bönninghardt

Volkstrauer in Sonsbeck : Gedenken in aller Stille

Die Kranzniederlegungen an den Ehrenmalen in Sonsbeck und Bönninghardt fanden wegen der Corona-Pandemie nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Am Volkstrauertag hatten die Gemeinde Sonsbeck und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu einer stillen Gedenkstunde eingeladen. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie Vorstandsmitglieder des VdK-Ortsverbandes legten am Ehrenmal auf dem katholischen Friedhof Kränze nieder.

Bürgermeister Heiko Schmidt erinnerte an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren: „Wir gedenken der Toten – und wir denken an die Überlebenden und die Hinterbliebenen. Sie sind Krieg und Gewaltherrschaft entkommen, aber nicht ihren Folgen“, sagte Schmidt. Ihre Berichte zeigten, welch ein Geschenk es sei, in Frieden und Freiheit zu leben. Und sie machten deutlich, „dass wir immer wieder von Neuem für sie eintreten müssen“. Auch in Europa seien Friede und Freiheit für viele Generationen keine Selbstverständlichkeit gewesen, aber es sei immer wieder gelungen, friedlich und frei zusammenzuleben.

 Schützen legten Kränze am Bönninghardter Ehrenmal nieder.
Schützen legten Kränze am Bönninghardter Ehrenmal nieder. Foto: Schützen

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der jährliche Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft diesmal nicht im üblichen Rahmen mit einem Fußmarsch durch die Gemeinde Sonsbeck begangen werden.  

Die Bönninhardt verzichtete ganz auf eine öffentliche Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Um diesem Gedenktag aber einen würdigen Rahmen zu geben, legten die Präsidenten der beiden Bürgerschützenvereine in aller Stille Kränze nieder. Pfarrerin Heike Becks von der Evangelischen Kirchengemeinde und Dietmar Heshe. Leitender Pastor der katholischen Kirchengemeinde St. Ulrich, sprachen Gebete.