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Umfrage 2018 des HVN mit Zahlen für Xanten, Rheinberg, Alpen und Sonsbeck

Jahresumfrage des Handelsverband Niederrhein : Xantener Handel lockt Kunden an

Das geht aus der Händlerumfrage 2018 des Handelsverbands Niederrhein hervor. Insgesamt ist die Stimmung für 2019 verhalten optimistisch - auch wenn mehr Einzelhändler als noch im vergangenen Jahr mit weniger Einnahmen planen.

Glaubt man den neuesten Zahlen des Handelsverbands Niederrhein (HVN), so hat der Xantener Einzelhandel eine anziehende Wirkung auf Kunden aus der Römerstadt sowie dem Umland. Das legt zumindest die sogenannte Kennziffer der Einzelhandelszentralität nahe, die für Xanten bei 96,4 Prozent liegen soll. Werte um die 100 Prozent weisen auf eine Anziehungskraft hin, die die Stadt auf Kunden ausübt.

Diese Zahl stammt aus den Ergebnissen der Jahresumfrage 2018, die der HVN bei seinen Mitgliedern durchgeführt hat. Im gesamten Verbandsgebiet verzeichnete der HVN eine leicht positive Umsatzentwicklung sowie einen stabilen Arbeitsmarkt. Allerdings gehen insgesamt mehr Einzelhändler pessimistisch in das neue Jahr (12,9 Prozent) als noch 2018 (9,7 Prozent). Das liege unter anderem auch am immer stärker werdenden Online-Handel.

Darüber hinaus geht der Verband für Xanten von einer Kaufkraft von 6863 Euro pro Kopf aus und meldet, dass Xantener Händler in 2018 einen Umsatz von umgerechnet 5844 Euro pro Einwohner gemacht hätten. Deutlich schlechter sehen die Zahlen für umliegende Kommunen aus. So weisen Zentralitätswerte für Rheinberg (65,6 Prozent) und Alpen (48,3 Prozent) darauf hin, dass die Einwohner ihr Geld jeweils eher anderswo ausgeben als vor Ort. Gerade Alpener Händler dürfte das schmerzen, denn den Einwohnern der Gemeinde wird mit 7207 Euro pro Kopf die größte Kaufkraft in der Region attestiert.

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HVN-Geschäftsführer Wilhelm Bommann lobt allerdings die derzeitigen Bemühungen in Xanten, Rheinberg und Alpen, durch Bauprojekte die Anziehungskraft der Ortszentren zu erhöhen. „Es ist immer positiv, wenn Städte versuchen, ihren öffentlichen Raum attraktiver zu gestalten, auch wenn  Baumaßnahmen natürlich kurzfristig Auswirkungen auf die Kundenfrequenz haben.“ Da allerorts aber trotzdem immer mehr Leerstände entstehen und die Entwicklung vielen Händlern Sorgen bereitet, fordert der HVN, künftig auf seiner Meinung nach falsche Nutzungsformen wie Wettbüros oder Shisha-Bars zu verzichten.