Skateboard-Contest in Xanten: Trickreich Richtung Himmel

Skateboard-Contest in Xanten : Trickreich Richtung Himmel

Beim Skateboard-Contest im Ostwallpark gab es spektakuläre Sprünge zu sehen.

Schon von weitem konnte man coole Beats und das Klackern der Bretter hören, mit denen die Skater durch die Luft wirbelten. Zwölf Teilnehmer kämpften mit ihren Flugfiguren wie dem „backside 55“ oder dem „360 flip“ um den Sieg beim Skateboard-Contest der Jugendkulturwerkstatt (Jukuwe).

„Vor acht Jahren fand der erste Contest statt. Da kamen die Fahrer auf uns zu uns sagten: wir brauchen sowas“, sagte Jukuwe-Leiter Georg van Schyndel. Die Anlage im Ostwallpark stand da schon, aktive Skater gab’s im Förderverein „Exit“ – und so entwickelte sich nach und nach eine Szene mit Kontakten über Xanten hinaus. „Daraus entstand dann die Indoor-Skateranlage daraus und noch mehr Treffen“, ergänzte van Schyndel.

Auch der Xantener Lennart Eickhoff (17) begab sich mit seinem Board in die Luft. Foto: Ostermann. Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Benny Wefers als Mitinitiator des diesjährigen Contests kommentierte in den diversen Runden die Sprünge und nahm auch selbst teil. „Es geht hier um Spaß, darum die lokale Szene zu verbinden, nicht so sehr um den Wettbewerb.“ Das Spannende sei die Vielseitigkeit und dass jeder andere Tricks drauf habe. Und so gab es auch eine Runde, bei der einer die Tricks des anderen nachmachen sollte. Gekürt wurden auch der beste Trick und der höchste Sprung.

Natürlich klappten die Tricks nicht immer: Wefers etwa versuchte sich an dem „backside flip“ mit 180-Grad-Drehung, Drehen und Fangen des Bretts und anschließendem Weiterfahren, stand ihn aber nicht ganz. Ähnlich ging es Jakob Raber beim „backside heelflip“. „Ich bin einfach nicht richtig gelandet“, sagte der 23-Jährige, betonte aber, dass es ohnehin eher um den Spaß und das Ausprobieren gehe. „Man macht einfach“, bestätigte Tim Pollmann aus Sonsbeck.

Und die akrobatischen Flüge zogen auch Zuschauer und Neugierige an. Der 23-jährige Torben aus Kevelaer zum Beispiel verfolgte die spektakulären Sprünge mit seiner Freundin vom Rasen aus. „Das ist sehr beeindruckend und megacool“, sagte er, bezweifelte aber, ob er sich so etwas trauen würde.

Nach dem Contests blieben die Fahrer und Gäste bei Hip-Hop-Musik der drei Formationen „The Causticians“, „Andre Riot“ und „Kasir“ aus Xanten und Umgebung noch zum Feiern zusammen.

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