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Studenten der Fachhochschule Nimwegen stellen im Kastell Sonsbeck aus

Studenten-Projekt in Sonsbeck : Grenzüberschreitende Ideen zur Inklusion und Integration

Anregungen zur Wandlung der sozialpädagogischen Arbeit präsentierten 23 Studenten der Fachhochschule Niederrhein im Kastell. Dabei kamen ganz unterschiedliche Werke heraus.

(hvh) 23 Sozialpädagogik-Studenten an der Fachhochschule Nimwegen haben am Mittwoch im Kastell im Rahmen der Ausstellung „Nah und“ ihre Gedanken und Ideen zum Thema Inklusion und Integration präsentiert. Initiiert wurde die Ausstellung von Lena Kaenders aus Sonsbeck und Laura Haan aus Xanten. Wie die übrigen Aussteller studieren beide im vierten Jahr an der Fachhochschule, die Planung und Vorstellung eines Projekts ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss.

An 23 Ständen, die gut besucht waren, zeigten Studenten mit Hilfe von Plakaten, Skulpturen, Flyern, Fotos und Bildern die Ergebnisse ihrer Forschungen, die von den Dozentinnen Anne Moll und Rebekka Schenke betreut worden waren. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Katja Koester, die als Hauptdozentin, Teamleiterin und Koordinatorin an der Fachhochschule Nimwegen tätig ist. Anknüpfend an den Gedanken der Ministerpräsidenten Armin Laschet und Mark Rutte, dass die Niederlande und Deutschland eine gemeinsame Lebens- und Arbeitsumgebung sowie Ökonomie haben, zeigte sich Koester zufrieden damit, dass ihre Studenten die Projekte in einer deutschen Gemeinde vorstellen konnten.

Die Studentinnen Gesa Liedtke und Janine Schuster dankten nicht nur Koester als Gesamtleiterin, sondern auch Sonsbecks Bürgermeister Heiko Schmidt und seinem Rat sowie der Sparkasse am Niederrhein für ihr Entgegenkommen. Wie alle anderen Gäste ließ sich auch der Bürgermeister an vielen Ständen, die entsprechend der Spezialisierungen der Studenten in zwei Themenbereiche aufgeteilt untergliedert waren – „Minor“ (Menschen mit inklusiven Bedürfnissen) und Euregio – informieren.

Besonders regen Zulauf erfuhren die Stände von Melina Thiel, Laura Haan und Lena Kaenders. Thiel klärte in ihrem Projekt „Ich wünsch dir noch ‘n geiles Leben“ über die Schädigungen von Neugeborenen bei mütterlichem Alkoholkonsum auf, mit ihrem Projekt „Die letzte Runde … wohin“ griff Laura Haan die Flüchtlingsproblematik couragiert auf, Lena Kaenders beleuchtete mit ihrem Projekt „Stirbst du noch oder lebst du schon?“ das Thema Tod. Gesa Liedtke und Janine Schuster wiesen gemeinsam Wege zu einer gelungenen Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft auf und verdeutlichten den Leitgedanken der Projekte: „Anregungen zur Wandlung der sozialen und logopädischen Arbeit“.

Dankbar hatten auch Lara Ballmann und Stephanie Janßen von den Sonsbecker „Klimpansen“ sowie Gregor Joosten und Sean Schiffer vom „Unternehmen Zündkerze“ die Einladung angenommen und freuten sich über eine Spende aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf.