Jeckes Bönninghardt: Wette verloren - Elferrat kommt zum Staubsaugen

Jeckes Bönninghardt: Wette verloren - Elferrat kommt zum Staubsaugen

Der Heier Möhneball ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Besenbinder Karnevals und bildet somit immer einen schönen Abschluss des närrischen Treibens auf der Bönninghardt. In diesem Jahr war der Abschluss des närrischen Treibens besonders fröhlich und erfolgreich: Mehr als 50 Möhnen haben sich am Tag nach Weiberfastnacht in die Gaststätte Thiesen begeben. Damit stand fest: Aus dem Elferrat werden jetzt Putzmänner.

Zum Hintergrund: Auf großen Büttensitzung der Heier Besenbinder bietet der Elferrat Bönninghardt, Veranstalter von Büttensitzung und Möhneball, eine Wette an: Schafft es die Heier Obermöhne Nicole Dammertz zu dem Möhneball mindestens 40 Möhnen zu bewegen, kommt der Elferrat in Gardekostümen zu jeder Möhne zum Staubsaugen nach Hause. Noch am gleichen Abend legen die Möhnen sich die ersten Pläne zurecht. Und siehe da: Der Elferrat Bönninghardt zieht mit dem Tambourcorps Bönninghardt und knapp 50 Möhnen in den Saal Thiesen ein und staunt dabei nicht schlecht. Später schließen sich sogar noch weitere Damen an. Nach der Demaskierung erfolgt das niederschmetternde Ergebnis aus Sicht des Elferrates: Mehr als 50 Möhnen heißt eindeutig: Die Wette ist verloren.

Allerdings hält der Ärger nicht lange an. Nach der Demaskierung sorgt die Karnevalscombo "Ma' so, Ma' so" für fantastische Stimmung im Saal. Der Elferrat zeigte sich trotz Niederlage sichtlich zufrieden: "Es war ein ganz toller Abend mit einer Resonanz, die wir niemals erwartet hätten. Hoffentlich dürfen wir im nächsten Jahr genauso viele Möhnen empfangen", sagte Elferratspräsident Timo Rayermann. Anschließend wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert.

Ein großes Dankeschön gilt dabei natürlich der Obermöhne, allen Möhnen und Gästen sowie dem Tambourcorps Bönninghardt und der Hausband "Ma' so, Ma' so", die kurzerhand noch zugesagt hatte.

(RP)