Sankt Josef-Hospital Xanten: Jungschützen verteilen Nikoläuse an kranke Menschen

Sankt Josef-Hospital Xanten : Jungschützen verteilen Nikoläuse an kranke Menschen

Jungschützen im Bezirksverband Moers haben im Xantener St.-Josef-Hospital Nikoläuse an die Kranken verteilt: „Wir wollen mit dieser Geste den Menschen, die im Krankenhaus liegen müssen, eine Freude machen.“

(RP) Besonderen Besuch erhielten am Nikolausabend die Patienten des Xantener Krankenhauses. Vorstandsmitglieder der Jungschützen im Bezirksverband Moers (BdSJ) gingen von Station zu Station und verteilten Nikoläuse an die Kranken. Bezirksjungschützenmeister Davy Smolarczyk erläuterte die Gründe für diese Aktion: „Die Jungschützen führen immer wieder soziale Projekte der unterschiedlichsten Art durch. Wir sind ein katholischer Jugendverband innerhalb des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und mit dieser Geste wollen wir den Menschen, die im Krankenhaus liegen müssen und besonders denen, die ohne Angehörige sind, eine kleine Freude machen.“

Zusätzlich zu den Schokoladenfiguren überreichten die Schützen den Kranken einen Flyer mit einer Nikolausgeschichte im Innenteil und einem Nikolauslied auf der Rückseite. „Der BdSJ-Diözesanverband Münster unterstützt und finanziert diese Flyer, das könnten wir sonst gar nicht leisten“ so Smolarczyk. „Wir suchen uns jedes Jahr eine andere Einrichtung aus, die wir besuchen und waren schon in Schulen und Kindergärten. Diesmal haben wir uns für das Krankenhaus entschieden.“ Michael Derksen, Geschäftsführer des Sankt Josef-Hospitals, der selbst seit vielen Jahren als Spielmann aktiv ist, freute sich sehr über das Engagement und begleitete die Schützen beim Gang durch die Stationen. Und auch Ulrich Uebbing, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, verriet mit der Tatsache, dass er auch schon einmal Schützenkönig war, seine Verbundenheit zum Schützenwesen.

Im Bezirksverband Moers sind 652 Jungschützen aktiv, 16 der insgesamt 33 zum Bezirk gehörigen Bruderschaften leisten aktive Jugendarbeit. Schüler und junge Leute bis 24 Jahre gehören zu den Jungschützen, bevor sie dann zu den Erwachsenen wechseln. „Uns ist die soziale, kirchliche und natürlich auch die sportliche Jugendarbeit wichtig“ betonte auch Marcel Funke, der stellvertretende Bezirksjungschützenmeister. Im nächsten Jahr will man zur Nachwuchsförderung mit einem Wettbewerb für die Bambini, die ja noch nicht schießen dürfen, auch den Kleinsten einen Anreiz bieten und einen Bambini-Prinz finden. Erstmalig wird diese Aktion beim Bezirksjugendtag in Birten durchgeführt.

(RP)