Rheinberg : Eine Prozession zu Ehren der Heiligen Anna

(RP) Bereits im November feierte die Pfarrgemeinde St. Anna /St. Peter in Rheinberg mit den Schützenbruderschaften der St. Sebastianer – St. Georgius Rheinberg, St. Michaelis Rheinberg, St. Johannes von Nepomuk Alpsray, St.

Marien Winterswick, St. Evermarus Borth und St. Anna Rheinberg – das alljährliche Reliquienfest.

Wegen schlechten Wetters fiel die Prozession und Überführung des Schreins von der Friedhofskapelle zur heiligen Messe in die St.-Anna-Kirche förmlich ins Wasser. Die Reliquie der Heiligen Mutter Anna ist eine Dauerleihgabe der Familie Underberg und wurde erstmalig in 2011 an die Pfarrgemeinde übergeben. Seither wird alljährlich ihr zu Ehren dieses Fest gefeiert.

Eingeleitet mit Böllerschüssen der St.-Evermarus-Schützen Borth zogen Weihbischof Rolf Lohmann und Dechant Martin Ahls in Begleitung der Schützen aller Bruderschaften in die Kirche. Zu den eingeladenen Ehrengästen gehörten Emil und Christiane Unterberg, Bernhard Thenagels, Bürgermeister Frank Tatzel und Ortsvorsteher Willi Koopmann. In Begleitung von Standartenträgern wurden der Diözesankönig der Diözese Münster, Michael Borninghoff von der Schützenbruderschaft Willibrord Wardt mit seiner Königin Bianca Michels und Bezirkskönig Wilfried Wälbers der St.-Victor-Bruderschaft Xanten begrüßt. Der stellvertretende Bezirksbundesmeister Wilhelm Willemsen sowie der Vorsitzende des caritativen Ausschusses, Karlheinz Kamps, waren ebenfalls gekommen.

Während des Gottesdienstes sang der Chor Vamous aus Marienbaum. Bischof Lohmann hielt eine ansprechende Predigt an die Kirchengemeinde und Schützenbruderschaften. Im Anschluss an die offiziellen Festakte hatte die Familie Underberg die Schützenbruderschaften und Ehrengäste, den Chor sowie alle Teilnehmenden des Festes zum gemütlichen Beisammensein mit Grünkohl und Mettwurst sowie Getränken in den Gemeindesaal eingeladen. Emil Underberg lobte die große Anzahl der teilnehmenden Bruderschaften an dieser Prozession, die ein kraftvoller Beweis und ein Bekenntnis zur katholischen Kirche und der christlichen Werte für die sei, die in Bruderschaften eintreten – getreu ihrem Wahlspruch „Glaube, Sitte, Heimat“.

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