Rheinberg: Personalrat der Stadt spendet dem Hospiz Haus Sonnenschein 600 Euro

Stadt Rheinberg : Personalrat spendet Hospiz 600 Euro

Der Betrag kam zusammen, weil rund 120 städtische Mitarbeiter die Cent-Beträge ihrer Gehälter spenden. Hospiz-Leiterin Bergmann war sehr dankbar für die Spende.

Rainer Müller ist seit 2016 Personalratsvorsitzender der Rheinberger Stadtverwaltung. „Bei der Versammlung damals kam die Frage auf, was die Mitarbeiter tun können, um in der Stadt mit einer Aktion positiv in Erscheinung zu treten“, erinnert sich Müller.

Die Idee, auf die sich die Beschäftigten letztlich mehrheitlich einigten, lautete: Cent-Sparen. „Wer sich daran beteiligt, spendet Monat für Monat den Betrag seines Gehalts, der hinter dem Komma steht“, so der Vorsitzende. „Also mindestens einen Cent und maximal 99 Cent.“ Inzwischen machen immerhin bereits 120 der rund 300 Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit.

Bei den jährlichen Personalversammlungen wird nun überlegt, wem das zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember gesammelte Geld gespendet werden soll. Im Jahr 2018 kamen so immerhin 567 Euro zusammen, die der Personalrat auf glatte 600 Euro aufstockte. Rainer Müller: „Bedingung ist, dass das Geld in Rheinberg bleibt.“ Es habe mehrere Vorschläge gegeben, letztendlich entschied man sich dafür, die 600 Euro dem Hospiz Haus Sonnenschein zu spenden.

Müller hat das Geld bereits an Hospiz-Leiterin Beate Bergmann übergeben, die es an den Förderverein weiterreicht. Beate Bergmann war höchst erfreut, braucht ihre Einrichtung doch jeden Cent. An der Moerser Straße wird bald neu gebaut, entsprechend hoch ist der Bedarf an Einrichtungsgegenständen.

Das Hospiz in der Trägerschaft der St.-Josef-Krankenhaus-Gesellschaft Moers muss fünf Prozent seines gesamten Etats über Spenden erwirtschaften. Da kam das Cent-Sparen gerade rechtzeitig. Denn: Jeder Cent zählt.

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