Rheinberg: 24 neue Werksfeuerwehrleute

Rheinberg : 24 Werkfeuerwehrleute bestehen Abschlussprüfung

Eineinhalb Jahre hatten sie gebüffelt und geackert. Nun erhielten alle ihre Zeugnisse. Erstmalig fand die Ausbildung regierungsbezirksübergreifend statt.

(RP) Erfolg auf der ganzen Linie: Alle 24 jungen Männer, die sich in den vergangenen anderthalb Jahren in der Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann befanden, haben ihre Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Dafür gab es jetzt im Solvay-Werk in Rheinberg Brief und Siegel von der Bezirksregierung Düsseldorf. Klaus Andrzejak, Leiter der Werksfeuerwehr und Chef der federführenden VSR Rheinberg (Vereinigte Sicherheitsunternehmen Rheinberg) GmbH, war mehr als zufrieden: Zwei Einser-Kandidaten waren unter den Absolventen. Der Notendurchschnitt lag bei 2,2. Die „schlechteste” Note war eine Drei. „Die Investition in Ausbildung zahlt sich aus“, zeigte sich auch Michael Klumpe erfreut, Leiter des Inovyn-Werkes im Solvay-Industriepark.

Die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann fand erstmalig im Rahmen des Ausbildungsverbundes Werkfeuerwehr Chemie Ruhrgebiet gemeinsam mit Inovyn, den Ineos-Werken in Moers und Herne sowie Evonik (Herne/Witten) statt, vereinte also zwei Regierungsbezirke. Ziel des Verbundes ist es, den Austritt von Werkfeuerwehrmännern, die in den Ruhestand gehen, vorausschauend zu kompensieren – und zwar durch eine fundierte, qualifizierte und anerkannte theoretische und praktische Ausbildung.

Im Januar startet bereits die nächste Ausbildungs-Runde. Für alle hauptamtlichen Rheinberger Werkfeuerwehrmänner gibt es als Belohnung für ihre Leistungen übrigens eine Festanstellung bei VSR.

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