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Xanten: Stadt würdigt Altersjubilare

Xanten : Stadt würdigt Altersjubilare

Die "Siegfried-Stadt" Xanten scheint ein Jungbrunnen zu sein, in dem nicht nur der Nibelungenheld gebadet hat. Die gute Luft hält offensichtlich fit: Weil hier so viele Menschen ein hohes Alter erreichen, war bei der jährlichen geselligen Feier im Haus der Begegnung nicht mehr Platz für alle.

"Leider" mussten aufgrund der Häufigkeit die Ehe-Jubelpaare draußen bleiben. Die Geburtstagsjubilare von 80 bis 95 Jahr füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Wie jung sie im Herzen geblieben sind, bezeugten die ausnahmslos strahlenden Gesichter.

In geselliger Wiedersehensfreude gab es viel zu klönen. "Weißt du noch...", hörte man, von herzhaftem Lachen begleitet, und alle Wehwehchen waren wie weggeblasen. Die launige Begrüßung von Bürgermeister Christian Strunk an der Seite des Kuratorium-Vorsitzenden der Sozialstiftung, "Charly" Kösters, tat ein Übriges. Seine Glück- und Segenswünsche für Gesundheit "und auch ein bisschen Geld" waren verbunden mit dem Wunsch, sich "im Sommer wieder zu sehen".

Möglich sei dieses Fest aber nur, weil die Mitglieder aller Ratsfraktionen sich Jahr für Jahr dafür einsetzten. Immer wieder staunen die Senioren dann, mit wie viel Geschick gerade die Männer mit Kaffeekannen, Tassen und Tabletts zu jonglieren verstehen. Das Schönste: In dem von Strunk dirigierten Rats-Chor gab es keine Misstöne. Einmütig und "astrein" wurden kräftig die Offerten "Viel Glück und viel Segen" und "Hoch soll'n sie leben" intoniert. Herrlich und süß waren die Vorträge der wunderschön kostümierten kleinen Künstler aus dem St.-Helena-Kindergarten unter Leitung von Stefanie Pötters-Janßen, Melanie Kerkmann an der Klarinette, Wilma Stingl und Hildegard Paßmann. Kostprobe gefällig? "Wenn der Gockelhahn mit dem Löwenzahn eine Riesen-Party hält — dann blöken die Schafe mäh, mäh . . . dann kommen alle Bienen summ, summ . . ." "Frisch gewaschen und gekämmt komme ich im Sonntagshemd", trug ein Knirps mutig mit einem Gedicht zur Erheiterung bei.

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"Die tanzenden Töne", eine Kapelle, deren Mitglieder auch das Senioren-Alter anpeilen, hatte nicht nur den "Schneewalzer" im Gepäck. Paul Oeliger, Horst Kleppin, Alwine Klingelhöller, Günter Krüger und Baldur Rosenberg brachten unter Regie von Rita Syri die Altersjubilare schon im vierten Jahr zum Tanzen und Singen. "Da lebt man richtig auf" war zu hören, und "Komm, tanz noch mal mit mir!"

(TR)