Xanten: Stadt und Anwohner kritisieren Glasfaser-Bau

Xanten: Stadt und Anwohner kritisieren Glasfaser-Bau

Die Liebe der Stadt zur Deutschen Glasfaser ist arg abgekühlt. "Die bauen wie Kraut und Rüben", sagte zum Beispiel der Technische Dezernent Niklas Franke jetzt im Bezirksausschuss Birten. Hier wie auch in anderen Bezirksausschüssen waren die Hinterlassenschaften des Unternehmens Anlass zur Kritik von Anwohnern. "Die Qualität ist tatsächlich grenzwertig", sagte ein Anlieger aus Birten, "teilweise katastrophale Pflasterarbeiten". Ein anderer befürchtete, dass sich das Pflaster nach Ende der Frostperiode heben würde.

Das Thema ist bei der Stadtverwaltung bekannt; der Dienstleistungsbetrieb Xanten (DBX) hat sogar eine eigene Task Force eingerichtet, um der zahlreichen Mängelmeldungen überhaupt Herr zu werden. Verantwortlich und erster Ansprechpartner aber sei, so Niklas Franke, die Deutsche Glasfaser.

Während die Deutsche Glasfaser schon zahlreiche Haushalte in den Ortschaften an das schnelle Internet angeschlossen hat, müssen sich die Bewohner in den Randbereichen der Stadt noch etwas gedulden. Sie werden gesondert und dank eines Sonderprogramms des Bundes ebenfalls mit Glasfaser verkabelt.

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Ein Zuwendungsbescheid liegt bereits vor, eine öffentliche Ausschreibung wird derzeit noch vorbereitet. Doch das könne noch dauern, sagte Bürgermeister Thomas Görtz jetzt in Vynen. Der Grund: Das große Projekt sei eine Kooperation der kreisangehörigen Städte und Gemeinden.

(kump)