Lokalsport: Zuschauern das letzte Heimspiel versüßen

Lokalsport: Zuschauern das letzte Heimspiel versüßen

Fußball-Landesliga: Der SV Sonsbeck erwartet morgen den Tabellennachbarn Spvgg. Sterkrade-Nord. Der abwanderungswillige Danny Rankl kehrt in die Anfangsformation zurück.

Überhaupt nicht glücklich darüber war Florian Abel, dass er im Heimspiel gegen den SF Niederwenigern nicht in der Anfangsformation stand. Mürrisch dreinschauend verfolgte der 28-Jährige die Landesliga-Partie, wie sie für den SV Sonsbeck mit 1:3 verloren ging. Abel, der auch nicht zu den drei Einwechselspielern gehörte, konnte die Entscheidung von Trainer Thomas von Kuczkowski nicht nachvollziehen. Ihn, der bislang gesetzt war, draußenzulassen. Ob der Fußballer mit der Nummer 10 auf dem Trikot morgen im letzten Heimspiel des Jahres gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord (Anstoß: 14.15 Uhr) in der Startelf zurückkehrt, ließ der Coach gestern offen.

Eine Aussprache in einer "normalen Trainingswoche" zwischen Abel und von Kuczkowski habe es nicht gegeben, sagte der Coach. Der Spieler sei nicht auf ihn zugekommen. Der Trainer schaut ohnehin nur nach vorne. Eine Umstellung wird's mindestens geben. Danny Rankl, der am letzten Sonntag ebenfalls zu seiner eigenen Verwunderung beim Anpfiff nicht auf dem Kunstrasen stand, hat Abel etwas voraus. Der Stürmer, der in der Rückrunde für den Oberligisten VfB Homberg auflaufen wird, darf sich morgen in der ersten Rückrunden-Begegnung auf einen Einsatz von Beginn an vorbereiten. "Er wird sein Abschiedsspiel vor heimischen Zuschauern bekommen und hoffentlich eine explodierende Leistung zeigen", so von Kuczkowski, der den Anhängern ihr Kommen gerne - passendend zur Vorweihnachtszeit - mit drei Punkten "versüßen" möchte.

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Eine Mannschaft, die nach der Hinserie auf Rang 13 steht, muss zwangsläufig den Blick nach unten richten. Das macht Thomas von Kuczkowski. Ein Heimsieg würde für ein wenig Entspannung sorgen. Allerdings dürfen sich die Fehler vom Vorsonntag nicht wiederholen. "Wir hatten erneut große Probleme beim Verschieben." Der SVS-Mannschaft gelang es nur selten, Pressing auf den Gegner auszuüben. Und wieder waren die Rot-Weißen nicht in der Lage, über 90 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Bezeichnend: Alle drei Gegentreffer fielen in der letzten halben Stunde.

Der morgige Gast bringt in der Offensive unheimlich viel Qualität auf den Platz und ist gut organisiert. Es gilt, gegen den Ball zu arbeiten und sich nicht den Schneid abkaufen zu lassen. Im Hinspiel hatte es keinen Sieger gegeben, aber einen Sonsbecker Stürmer, der beim 2:2 beide Treffer erzielt. Rankl war doppelt erfolgreich. Die Fans den SVS hätten nichts dagegen, wenn er vor seinem Abschied sein Torkonto erhöhen würde. Kristof Prause ist wegen der fünften gelben Karte gesperrt.

(PUT)