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Xantener und Rheinberger Teams vor dem Saison-Start

Für Tischtennis-Herren des TuS zählt nur der Klassenerhalt : Xanten stellt sich nach Abstieg neu auf

Der TuS geht mit Ingo Chmill als Nummer Eins in die Bezirksklassen-Spielzeit. Klaus Fuchs hat den Tischtennis-Bezirksligisten SV Millingen verlassen. In Borth gehören nun zwei Youngster dem Aufstiegskader an.

Die endgültigen Mannschaftsaufstellungen für die Tischtennis-Saison 2019/2020 stehen fest. Bevor die Spielzeit in rund zwei Monaten beginnt, wartet noch jede Menge Trainingsarbeit auf die neuformierten Teams.

NRW-Liga: Der TuS 08 Rheinberg schlägt wieder in der Gruppe 2 auf. Präsident Dirk Weiser betonte kürzlich, dass die Rückkehr in die Oberliga nicht das primäre Ziel sei. Vielmehr soll die Verjüngungskur im Vordergrund stehen (wir berichteten). Ähnlicher Auffassung ist Kapitän Ermin Besic, der wie Weiser von den Qualitäten der erst 16-jährigen Youngster Leon Viktora und Alessandro Grisari (TTC Herne-Vöde) überzeugt ist: „Ich bin mir sicher, dass beide noch viel besser werden und uns im Kampf gegen den Abstieg helfen werden.“ Ob und wie oft die alte und neue Nummer Eins, Nikolai Solakov (TTC Lantenbach), mitwirken kann, ist noch offen. „Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen“, meinte der 43-Jährige weiter.

 Thomas Büssen, Kapitän des TuS 08 Rheinberg II.
Thomas Büssen, Kapitän des TuS 08 Rheinberg II. Foto: Armin Fischer (arfi)/Fischer, Armin (afi)

Verbandsliga: Thomas Büssen, Kapitän vom TuS 08 Rheinberg II, kam in der Vorsaison gelegentlich in der NRW-Liga im Einsatz. Ab Ende August steht er eine Klasse tiefer für den Club an der Platte. „Wir haben unser Ziel mit dem Aufstieg erreicht und wollen die Klasse halten. Irgendwann geht’s nicht mehr höher“, so der Kapitän.

 Jan Ftorek spielt für den TuS Xanten in der Bezirksklasse.
Jan Ftorek spielt für den TuS Xanten in der Bezirksklasse. Foto: Verein
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  • Nikolai  Solakov spielt wieder für den
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  • Marvin Braun (l., hier noch im
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Bezirksliga: Beim Aufsteiger TuS Borth gibt’s zwei wichtige Veränderungen. Die neue Nummer sechs, Martin Burgstahler, wird deutlich weniger spielen. Wilfried Scheepers gehört künftig der zweiten Mannschaft angehören. Kapitän Peter Potjans hofft auf viele Punkte der jungen Spieler Timo Kaschner und Julian Weerts, die beide aus der „Zweiten“ dazustoßen. „Das Ziel ist der Klassenerhalt, was aufgrund der Abstiegsregelung aber kein leichtes Unterfangen wird“, stellte er klar. Nur ein Rang in den Top 5 bringt den sicheren Klassenerhalt. Die Teams auf den Plätzen sechs bis neun müssen in die Relegation.

Der SV Millingen will ebenfalls die „Ehrenrunde“ vermeiden. Bitter für die „Buben“: Klaus Fuchs verlässt den Verein in Richtung Rhenania Königshof und hinterlässt eine große Lücke „Wir wollen mit dem Abstieg wieder nichts zu tun haben“, hofft Henning Blankenstein, der mit dem SVM in der vergangenen Saison immerhin Platz vier belegte. Die Millinger können fest mit Benjamin Sowinski planen. „Er möchte wieder voll spielen“, freut sich Kapitän Blankenstein.

Bezirksklasse: Große Veränderungen gab’s beim TuS Xanten. Nach nur einem Jahr in der Bezirksliga geht’s für die Domstädter in der kommenden Serie nur darum, nicht nochmal abzusteigen. Grund für die vorsichtige Zielsetzung ist ein großer personeller Umbruch. Mit Patrick Kison, Michael Zeltsch (beide TuS 08 Rheinberg), Daniel Dudziak (TTC BW Geldern-Veert), Patrick Langner und Tim Kowalski suchten gleich fünf Leistungsträger das Weite. Neue Nummer Eins ist Ingo Chmill. Der ehemalige Spieler des SV Ginderich kehrt nach dreijähriger Pause an die Platten zurück.

TuS-Kapitän Martin Artz blickt optimistisch nach vorne, eine chaotische Saison mit vielen Wechseln soll’s so schnell nicht mehr geben. „Wir spielen alle für den Verein und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen“, verdeutlicht Artz. Wilfried Quosbarth, Gudrun Rynders, Jonas Cornelißen und Jan Ftorek rutschen hoch und komplettieren gemeinsam mit Michael Brandt die Mannschaft.

Gegner der Xantener werden auch der SV Millingen II sowie der TuS 08 Rheinberg III sein. Der SVM muss auf die Dienste von Thomas Martin (TSV Weeze) verzichten. Für Kapitän Lars Wesling ist das großer Verlust. „Die Liga ist ausgeglichen. So wird es sehr schwer, die Klasse zu halten.“ Ganz andere Ziele steckt sich der Nachbar aus Rheinberg. Die letztjährige Nummer eins, Andreas Gutschek, wird nun an fünfter Position aufgestellt. René Viktora ist sich sicher, dass die „Dritte“ des TuS 08 eine realistische Chance hat, „am Saison Ende klarer Erster zu sein.“