Xanten: Ann-Cathrin Bentrup und Niclas Kootstra organisieren den Nibelungen-Triathlon

Ann-Cathrin Bentrup und Niclas Kootstra : Sie leben Triathlon auch neben der Strecke

Der 35. Nibelungen-Triathlon wirft seine Schatten voraus. Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen auf das Event mit knapp 1500 Teilnehmern bereits seit Monaten. Zum Organisationsteam gehören auch Ann-Cathrin Bentrup sowie Niclas Kootstra.

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen auf den mittlerweile 35. Nibelungen-Triathlon, der am Sonntag, 1. September, in Xanten stattfinden wird. In diesem Jahr war die beliebte Sportveranstaltung so früh ausgebucht wie noch nie, rund 1500 Sportler werden sowohl über die Olympische als auch die Sprint-Distanz an den Start gehen.

Ein Event mit derart vielen Teilnehmern benötigt entsprechend viel Planung und Vorbereitung – vor allem im Hintergrund. Die Triathlon-Abteilung des TuS Xanten kann sich dabei bereits seit Jahren auf ein eingespieltes Team verlassen, das immer punktgenau und zuverlässig für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgt. Zu diesem Team gehören auch Ann-Cathrin Bentrup sowie Niclas Kootstra. Die beiden 26-jährigen Xantener sind nicht nur als aktive Triathleten Teil der Triathlon-Regionalliga-Mannschaften des TuS Xanten, sondern packen auch hinter den Kulissen kräftig mit an.

So kümmert sich Bentrup seit einiger Zeit unter anderem um den Facebook-Auftritt des Nibelungen-Triathlons. Eine Aufgabe, die in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden ist. „Die Seite muss aktuell gehalten werden, ich poste dort Ergebnisse, bewerbe Veranstaltungen, beantworte eingehende Fragen von Nutzern und Sportlern“, erzählt Bentrup, die ab dem kommenden Schuljahr Biologie und Mathematik an der Herrmann-Runge-Gesamtschule in Moers unterrichten wird. „Je näher der Triathlon rückt, desto zeitintensiver wird die Arbeit. Und hinterher muss die Veranstaltung nachbereitet werden, wir stellen Ergebnisse zur Verfügung, posten Bilder. Aber ich mache das auch sehr gerne.“

Niclas Kootstra ist als Triathlet nicht nur in der Regionalliga-Mannschaft des TuS Xanten aktiv. Er bringt sich auch hinter den Kulissen engagiert ein und koordiniert die Arbeit der vielen fleißigen Helfer des Nibelungen-Triathlons. Fotos: arfi/Koostra. Foto: Kootstra

Über Freunde rutschte Bentrup in den Triathlon-Sport hinein. Zunächst war sie als freiwillige Helferin an der Strecke aktiv, wurde dann irgendwann Mitglied beim TuS. Und seitdem hat sie sich voll und ganz dem Sport verschrieben. „Acht bis neun Stunden Training pro Woche sind es mindestens“, sagt die 26-Jährige, die auch selbst schon beim Nibelungen-Triathlon gestartet ist.

Aber auch in der Rolle der Helferin fühlt sich Bentrup wohl. „Es macht auch großen Spaß, die Athleten zu unterstützen.“ Nun geht es für die Xantenerin aber erst einmal in den Urlaub. „Ich fahre noch eine Woche nach Ägypten, ein bisschen Kraft tanken, bevor die wirklich stressigen Tage mit dem Aufbau und den letzten Vorbereitungen beginnen.“

Zeit für Urlaub hat Niclas Kootstra derweil allerdings nicht. Denn ihm obliegt die Aufgabe, das Team hinter dem Team, die große Schar der freiwilligen Helfer, zu koordinieren und organisieren. „Ich nehme die Einteilung vor, wer an dem Wochenende welche Aufgabe übernehmen soll.“ Dieser Job obliegt ihm nun bereits im dritten Jahr. „Und es läuft von Jahr zu Jahr besser, so langsam habe ich mich hinein gefunden. Aber wir haben auch ein sehr gut funktionierendes Team, das unterstützt.“

Seit zehn Jahren ist Kootstra dem Ausdauer-Sport verfallen. „Eigentlich bin ich mit dem Triathlon vor der Haustür aufgewachsen. Aber früher habe ich zunächst Fußball gespielt. Aber mit 16 habe ich das erste Mal beim Triathlon geholfen und bin dann hängen geblieben“, erzählt der Wardter, der bei einem Voerder Sportnahrungsmittel-Hersteller als Prozessingenieuer arbeitet.

Und der derzeit beinahe täglich trainiert, denn zum einen möchte Koostra im Oktober einen Ironman absolvieren, zum anderen wird er wohl selbst beim Nibelungen-Triathlon an den Start gehen müssen. „Es ist ein Rennen im Rahmen der Regionalliga, daher müssen wir antreten. Aber wenn ich auf der Strecke bin, habe ich jemanden, der für mich weiter die Fäden im Hintergrund zieht. Es ist alles gut vorbereitet“, sagt Kootstra.

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