Tischtennis : „Wir werden Neunter“

Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt zwei Zähler – eine nicht uneinholbare Differenz. Der TuS Xanten hofft, durch eine starke Rückrunde die "Mission Klassenerhalt" erfolgreich zu bestreiten. RP-Mitarbeiter Marcel Kleifeld unterhielt sich mit Felix Schmidt-Arndt, dem Kapitän des TuS.

Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt zwei Zähler — eine nicht uneinholbare Differenz. Der TuS Xanten hofft, durch eine starke Rückrunde die "Mission Klassenerhalt" erfolgreich zu bestreiten. RP-Mitarbeiter Marcel Kleifeld unterhielt sich mit Felix Schmidt-Arndt, dem Kapitän des TuS.

Herr Schmidt-Arndt, wie wichtig war der Sieg im letzten Spiel des Jahres gegen die TTF Bönen II?

Felix Schmidt-Arndt Das war aus psychologischer Sicht mehr als 100 Prozent wichtig. Wenn wir verloren hätten, hätten wir nur drei Punkte gehabt. Das wäre moralisch eine ,6-' gewesen. Nach diesem Sieg waren wir alle wieder richtig motiviert.

Vor zwei Jahren ist der TuS schon einmal aus der Regionalliga abgestiegen. Was macht Sie zuversichtlich, dass es nun besser läuft?

Schmidt-Arndt Abgerechnet wird erst nach dem 22. Spieltag. Ich glaube, dass wir aus eigener Kraft Neunter werden können. Falls dann zwei Teams aus unserer Region aus der zweiten Liga absteigen würden, würde das allerdings nicht reichen. Aber der neunte Platz ist absolut machbar. Hoffnung machen außerdem der direkte Vergleich gegen die Mitkonkurrenten, die noch ausstehenden Heimspiele und die Tatsache, dass Tim Yarnall nicht mehr fehlen wird. Wir konnten bisher noch nicht mit unserer ersten Sechs spielen.

Sie glauben also nicht, dass es der Mannschaft an Qualität fehlt?

Schmidt-Arndt Nein, keinesfalls. Wir wurden häufig durch Verletzungen geplagt und haben unter unserem Leistungsniveau gespielt. Meine Hoffnung ist, dass wir in der Rückrunde noch mehr aus uns herausholen. Das gilt auch für mich persönlich. Wir müssen die Mitkonkurrenten schlagen und auch mal einen Big-Point einfahren.

Wie wollen Sie die Schwäche im Doppel beheben?

Schmidt-Arndt Da sind einige Änderungen geplant, die ich aber noch nicht verraten möchte. Schlechter kann es ja auch nicht mehr werden.

Wie geht es nun mit Qiumars Hedayatian weiter, um den es ja reichlich Diskussionen gab?

Schmidt-Arndt Wir planen definitiv mit ihm weiter. An einem guten Tag kann er immer zwei Punkte machen, auch wenn er als Typ nicht immer leicht ist.

Wie sieht Ihre persönliche Zukunft aus? Würden Sie auch im Falle des Abstieges in der Römerstadt bleiben?

Schmidt-Arndt Ich würde schon gerne hier in Xanten bleiben. Ich fühle mich sehr wohl hier, das ist wichtig für mich. Es stehen aber noch viele Fragezeichen im Raum. Der TuS soll jedoch auch im Abstiegsfall eine schlagkräftige Truppe behalten.

(RP)