Weyen setzt Fußballer des VfL Repelen gegen Veen unter Druck

Fußball-Bezirksliga : Weyen setzt VfL-Fußballer gegen Veen unter Druck

Die „Krähen“ haben in Repelen die Möglichkeit, auf den zweiten Tabellenplatz zu klettern. Diesen Rang haben auch die Hausherren weiter im Visier.

Es schwingt viel Respekt mit, wenn sich die Trainer des VfL Repelen und von Borussia Veen morgen die Hand reichen werden. Sascha Weyen etwa, der Coach der Mannschaft von der Stromstraße, erwartet, dass die Gäste „nur so vor Selbstbewusstsein strotzen werden“. Von ungefähr komme der vierte Platz, den die Borussia in der Bezirksliga-Tabelle belegt, schließlich nicht. „Der ist nicht unverdient“, ist er überzeugt. Die Komplimente der Gegenseite lassen sich aber auch hören. „Nach Wachtendonk-Wankum ist der VfL das spielstärkste Team der Liga, schnell, zielstrebig, in der Summe eben bärenstark“, antwortet Christian Hauk, der die Kommandos bei den „Krähen“ gibt. Und „Wa-Wa“ ist immerhin souveräner Spitzenreiter.

Für Weyen und den Ligafünften werden in dem Duell die Weichen für den weiteren Saisonverlauf gestellt. „Wenn wir uns noch Hoffnungen auf den zweiten Platz machen wollen, dann müssen wir dieses Spiel unbedingt gewinnen.“ Die Vizemeisterschaft könnte über Umwege noch in die Landesliga führen – bis dahin sind es für den VfL aber bereits fünf Punkte, die es auf Broekhuysen gutzumachen gilt. Aktuell drückt den VfL-Trainer aber gewaltig der Schuh, die Liste der verletzten Akteure ist beim 1:1 gegen Sonsbeck II noch um einen Namen länger geworden. Yasin Duman, der 30-jährige Routinier, der in dieser Spielzeit erst eine Partie verpasst hat, beendete das Remis mit einer gebrochenen Nase. Er wird morgen neben den ebenfalls ausfallenden Okan Yilmaz, Mehmet Aktas und Enes Balci, dem Sieg-Torschützen beim 2:1 in Veen im Hinspiel, Platz nehmen dürfen.

Da darf die Borussia schon befreiter aufspielen. 23 Akteure begrüßte Hauk beim Training. Er hat bis auf den fehlenden Severin Minten die Qual der Wahl. „Die Mannschaft gibt sich mit den 30 Punkten noch nicht zufrieden. „Die Spieler sind gierig“, hat der Coach beobachtet. Der Blick auf die Tabelle zeigt, warum dem so ist: Mit einem Sieg und Patzern der besser postierten Teams aus Broekhuysen und Tönisberg lacht die Borussia der zweite Rang verlockend an.