Erweiterte Pilotphase des DFB : Weitere neue Spielformen im Kinderfußball

Nach ersten Testläufen geht das Modell für G-, F- und E-Jugend in der Saison 2019/2020 auch am Niederrhein in die nächste Stufe der Pilotphase.

Spaß am Fußball, persönliche Erfolgserlebnisse, dazu die Verbesserung der individuellen, spielerischen Fähigkeiten – all das sind die Ziele, die mit den neuen Spielformen in den Altersklassen von der U6 bis zur U11 verfolgt werden. So will der DFB das Ausbildungs- und Talentfördersystem weiterentwickeln. Nach ersten Testläufen geht das Modell für G-, F- und E-Jugend in der Saison 2019/2020 in die nächste Stufe der Pilotphase.

Im Kern sehen die Spielformen kleinere Teams auf kleineren Spielfeldern vor. So wird in der G-Jugend im 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 auf vier Mini-Tore gespielt. In der F-Jugend wird ebenfalls das 3 gegen 3 empfohlen, ehe in der E-Jugend fest zum 5 gegen 5 und 7 gegen 7 mit Kleinfeldtoren und Torhütern übergegangen wird. Um den Leistungsdruck zu minimieren und die sportliche Entwicklung der Kinder stärker in den Vordergrund zu rücken, wird beim neuen Modell in den betreffenden Altersklassen keine Meisterschaftsrunde, stattdessen Turniere mit mehreren Mannschaften und Spielfeldern ausgetragen.

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Die Kinder setzen die Spielregeln möglichst selbstständig um, Schiris sind nicht im Einsatz. Trainer und Betreuer fungieren als Turnierleiter und sollen nur bei Bedarf eingreifen. Der FVN ermuntert seine Vereine, die neuen Spielformen zu testen.

(RP)