Lokalsport: Vor Derby in Moers: Budberg bastelt an der Abstimmung

Lokalsport: Vor Derby in Moers: Budberg bastelt an der Abstimmung

Frauenfußball: Die neue Spielmacherin des Niederrheinligisten, Katharina Brzeski, ist noch nicht integriert. Beim SSV Lüttingen hilft Carina von Ostrowski an der Seitenlinie aus.

Jürgen Raab, der Trainer der Niederrheinliga-Fußballerinnen des SV Budberg, scheut sich nicht, auch bei Erfolg Dinge anzusprechen, die es seiner Ansicht nach zu verbessern gilt. So sah er am vergangenen Sonntag beim 7:0 des Tabellenführers über Mühlheim-Heißen, dass dem Gegner im Mittelfeld zu viel Platz im Spielaufbau geboten wurde. "Die Abstände in unseren Mannschaftsteilen waren groß. Diese Räume müssen besetzt werden. Da erwarte ich mehr Flexibilität", kritisierte der Coach, dass die Abstimmung nach dem Zugang der neuen Spielmacherin Katharina Brzeski noch nicht passte.

Eine frühere Ballgewinnung erwartet Raab daher im morgigen Derby beim GSV Moers II. Die Grafschafterinnen waren vor einem Monat im Kreispokal der Budberger Landesliga-Mannschaft unterlegen. "Ich kann nur davor warnen, Moers zu unterschätzen, weil unsere Zweite gegen sie gewonnen hat. Moers ist eine Mannschaft, die es uns im Hinspiel verdammt schwer gemacht hat", erinnerte Raab, dass seine Elf erst durch zwei Standards zum Sieg kam. Rechtsverteidigerin Sarah Hake ist weiterhin im Urlaub. Marie Schneider muss arbeiten. Dafür kehren Yvonne Peetz, Joana Zugehör und Julia Faupel in den Kader zurück. Der GSV liegt auf Tabellenplatz neun.

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Mindestens zwei Umstellungen wird Daniel Kühn in der Startelf der Landesliga-Fußballerinnen des SV Budberg II im Vergleich zum 3:2-Sieg aus der Vorwoche vornehmen müssen. Christin Wähnert und Lea Behrendt fallen aus. Auch weitere Spielerinnen seien auswärts beim SV Rees fraglich. "Wir haben zwar Selbstvertrauen im Rücken, aber das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Repelen. Wir müssen uns strecken. Das wird eine echte Herausforderung", weist der Trainer auf den Lauf, den die Gastgeberinnen aktuell haben, hin. Rees hat zuletzt zwei Mitkonkurrenten im Abstiegskampf eindrucksvoll mit 5:2 und 8:0 in die Schranken verwiesen, sich selbst "aus der Schusslinie" genommen und ins Mittelfeld der Tabelle katapultiert.

Personelle Konstanz sucht man in diesen Tagen bei den Fußballerinnen des SSV Lütingen vergeblich. Mit Laura Dercks, Karla Beuckmann und Katja sowie Pia Schulz fehlen gleich vier Stammkräfte für die morgige Bezirksliga-Partie in Bedburg-Hau. Auch Torhüterin Julia Spolders muss arbeitsbedingt passen. Trainer Burkhard Euwens weilt im Urlaub. Dafür wird Carina von Ostrowski, ehemalige Spielerin und Kapitänin des SSV, an der Seitenlinie das Zepter übernehmen. Die Gäste sind trotz der personellen Veränderungen optimistisch. Immerhin feierten die Fischerdörflerinnen in der Hinrunde beim 7:1 den höchsten Sieg ihrer Bezirksliga-Historie.

(sfk)