Vier Rheinberger Triathleten starteten in Frankfurt beim Ironman

Für Rheinberger Triathlet erfüllt sich ein Traum : Concha begleitet Hubbert zur Ironman-WM

Der Triathlet aus dem Team Rheinberg blieb in Frankfurt über die Langdistanz unter der Zehn-Stunden-Marke. Alexander Pankin und Marcel Knauff kamen nach ihm ins Ziel. Kai Bitschinski gab auf.

Vier Triathleten des Rheinberger Vereins haben bei extremen Bedingungen den Ironman in Frankfurt absolviert. Fernando Concha war der Schnellste des Quartetts, aus dem Kai Bitschinski nicht das Ziel erreichte. „Das Rennen hat mich locker fünf Lebensjahre gekostet“, sagte Marcel Knauff nach dem Zieleinlauf. Bis zu 40 Grad begleiteten die Sportler auf der Strecke.

 Zahlreiche Vereinsmitglieder feuerten die vier Triathleten in Frankfurt an. Schon im Vorfeld war klar: Bei den extremen Temperaturen wird dieser Ironman „kein Spaziergang“. Der hohen Wassertemperatur geschuldet wurden die 3,8 Kilometer ohne Neoprenanzug geschwommen. Danach ging’s auf den 90 Kilometer langen Radkurs. Während der zwei Runden wurden schon vormittags die 30 Grad überschritten. Bitschinski stieg mit der besten Schwimmzeit nach rund 55 Minuten auf den Sattel. Es folgten Concha, Knauff und Alexander Panknin. Als nach circa 6:45 Stunden Panknin, Bitschinski und Knauff in die Wechselzone kamen, befand sich Concha bereits auf der Laufstrecke. Bitschinski schied wegen Magenproblemen aus. Bei der Hitzeschlacht in Laufschuhen kamen selbst die Profis an ihre Grenzen.

Geschafft: Marcel Knauff kurz vor dem Zielstrich. Foto: Peter Meulmann

„Am Ende haben die drei Jungs ihren persönlichen Wettkampf gegen die Strapazen gewonnen“, meinte Michael Kaffka, Pressesprecher des TT Rheinberg. Concha finishte in 9:50 Stunden als 13. seiner Altersklasse. Panknin benötigte 10:22 Stunden – Rang 26. Knauff wurde in 11:32 Stunden 94. seiner Altersklasse.

Concha qualifizierte sich nach Sascha Hubbert als zweiter Athlet des Triathlon Team Rheinberg für die Weltmeisterschaft in Hawaii und erfüllte sich „seinen großen Traum“. Am kommenden Wochenende steht der nächste sportliche Höhepunkt an. Burkhard und Monique Giesa sowie Stefan Lubjuhn sind als Staffel bei der Challenge in Roth dabei. Jens Gardemann geht als Einzelstarter auf die Strecke.

(put)
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