Veens Trainer Christian Hauck will Kleves Spielfluss stoppen

Fußball : Veens Trainer Christian Hauck will Kleves Spielfluss stoppen

In der Fußball-Bezirksliga wollen der SV Sonsbeck II und Borussia Veen nicht wieder ohne Punkte vom Platz gehen. Allerdings warten schwere Aufgaben auf sie.

Es gibt Statistiken, die gefallen nicht jedem. Zum Beispiel jenen Fußball-Mannschaften, die spät um ihren Ertrag gebracht werden. Gleich fünf der neun Bezirksligapartien des ersten Spieltags wurden erst in den letzten zehn Minuten entschieden. Auch der SV Sonsbeck II und Borussia Veen können ein Lied davon singen; die zweite Mannschaft musste gegen den 1. FC Kleve II nach 83 Minuten passen, die Borussia erwischte es gegen den VfL Repelen zwei Minuten später.

Das heißt für beide am heutigen Abend des zweiten Spieltags also: Bitte etwas länger wach bleiben, auch wenn es draußen schon dunkel geworden ist. Das Spiel der Borussia beim SVS II-Bezwinger aus Kleve wird erst um 20 Uhr angepfiffen. Trainer Christian Hauk hofft, dass sich zur Nachtschicht einige Spieler zurückmelden, die beim Saisonauftakt dann doch schmerzlich vermisst wurden. Mannschaftskapitän Dennis Tegeler wäre ein Kandidat, auch Patrick Bertsch und Eike Schultz in hinterster Reihe täten der Mannschaft gut, die am Bresserberg vermutlich nicht den Ton angeben wird. „Wir müssen versuchen, Kleves Spielfluss zu verhindern, um ihnen so die Lust am Spiel zu nehmen“, sagt Hauk und legt erst einmal Wert darauf, den eigenen Torraum aus der Schusslinie zu nehmen. Fraglich ist der Einsatz von Jakob Münzner, für den die Bezirksligapremiere mit einer Verletzung frühzeitig endete.

Auf den SV Sonsbeck II warten die Spätzünder des Auftaktspieltags. Der VfL Tönisberg, in dieser Spielzeit vom letztjährigen Schaephuysener Coach Andreas Weinand trainiert, gelangte in Goch erst in der Nachspielzeit zum Siegtreffer. „Jeder Punkt, den wir da holen, wäre ein großer Erfolg für uns“, zählt Sonsbecks Trainer Johannes Bothen die Gastgeber zum Besten, was die Liga zu bieten hat. „Die Begegnung ist quasi ein Bonusspiel für uns, in dem wir nur gewinnen können“, sagt er. Sebastian Hulstein wird nach Gelb-Roter Karte lediglich als Zuschauer mitreisen dürfen.

(DK)
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