Tus Xanten besiegt MTV Rheinwacht Dinslaken in Badminton-Bezirksklasse

Badminton : Xanten legt im finalen Titelkampf vor

Das Badminton-Team des TuS ist am letzten Spieltag mit einem Erfolg über Dinslaken an die Tabellenspitze der Bezirksklasse gesprungen. Doch der bisherige Ligaprimus aus Hamminkeln kann am Wochenende noch wieder vorbeiziehen.

Es war spannender als gedacht, doch am Ende konnte die Badminton-Mannschaft des TuS Xanten den Sprung an die Tabellenspitze der Bezirksklasse feiern. Mit 5:3 setzten sich die Xantener am Montagabend gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken III durch – und nun beginnt das große Zittern.

Denn gleichzeitig bestritten die Xantener den Auftakt des letzten Spieltags der Saison. Die Konkurrenz wird erst am Wochenende auf dem Feld stehen. So auch der SV Hamminkeln, der durch den jüngsten Erfolg des TuS nun auf den zweiten Platz abgerutscht ist und am Samstag beim Tabellendritten Eintracht Emmerich gewinnen muss, um sich wieder an den Römerstädtern vorbei zu schieben und den Bezirksklassen-Titel zu gewinnen.

Sollte dies nicht gelingen, hätte der TuS die Meisterschaft in der Tasche. Ein Erfolg, über den sich das Team zwar freuen, aber der keine Ambitionen auf höhere Ziele auslösen würde. „Der Titel wäre die Bestätigung für die gute Arbeit, die hier im Verein geleistet wird“, sagt Spielerin Sarah Hellhorst, die in der Partie gegen Dinslaken krankheitsbedingt fehlte, unserer Redaktion. „Aber ein Aufstieg wäre für uns eine Nummer zu groß.“ Auch am Montagabend hatte man mehr Probleme mit den Dinslakenern als gedacht. „Wir waren nicht so gut drauf, mussten mit einigen Ersatzleuten antreten. Die Spiele verliefen daher enger als erhofft“, berichtet Hellhorst. Dinslaken war stellte vor allem die beiden Herren-Doppel des TuS vor Probleme. Entsprechend konnten die Gäste in diesen beiden Partien auch zwei Punkte einfahren. Da die Gäste allerdings nur mit einer weiblichen Spielerin antreten konnten, ging das Damendoppel kampflos an Xanten. Dafür holte sich Dinslaken aber wieder das Mixed-Spiel. Doch in den drei Herren- und dem Damen-Einzel waren die Römerstädter nicht zu bezwingen und freuten sich letztlich über einen hart erkämpften, aber dennoch am Ende verdienten Erfolg über die Dinslakener, die die Saison nun voraussichtlich auf dem sechsten Tabellenplatz beenden werden.

Und für die Xantener heißt es nun Abwarten, welches Ergebnis der SV Hamminkeln am Wochenende einfährt. „Auch wenn wir auf einen Aufstieg verzichten würden – sich Meister nennen zu dürfen, wäre am Ende auch super“, sagt Sarah Hellhorst. Denn diesen Titel hätte man auch gegen viele Widrigkeiten geholt. Immer wieder fielen wichtige Akteure aus beruflichen Gründen aus, oft beutelten krankheitsbedingte Absagen die Mannschaft. „Daher muss man auch den Ersatzspielern ein großes Lob zollen, die immer wieder bereitwillig in die Bresche gesprungen sind. Doch um eine Liga höher auch bestehen zu können, dafür reicht es dann wohl leider nicht.“

Denn Nicole Preisendanz, die vor Hellhorst und Teamkollege Alexander Schierhorst auch die Einzelwertung der Liga anführt, wird die kommende Saison aufgrund eines Auslandsjahrs verpassen. Darüber hinaus sind einige Akteure beruflich zu sehr eingespannt, um die höheren sportlichen Anforderungen, die ein Aufstieg mit sich brächte, erfüllen zu können. „Aber trotzdem würden wir am Samstag ein wenig feiern, wenn es zum Titel reichen sollte“, weiß auch Sarah Hellhorst.

Für den TuS spielten: Preisendanz, Eschweiler, M. Pogoda, A. Pogoda, Schierholt, Munkes, Figge.

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