Lokalsport: TuS Lintfort lässt nichts anbrennen

Lokalsport: TuS Lintfort lässt nichts anbrennen

Frauen-Handball: Das Team von Bettina Grenz-Klein war in Wülfrath hochüberlegen und gewann mit 32:17.

Die Leistungen sind ordentlich, die Formkurve steigt an. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort befinden sich auf einem guten Weg, gaben sich auch am zweiten Spieltag keine Blöße. Das Team siegte bei seinem ersten Auswärtsauftritt in souveräner Manier beim Turnerbund Wülfrath auch in der Höhe verdient mit 32:17 (16:6).

Die Gäste reisten mit einem überschaubaren personellen Aufgebot an. Neben den langzeitverletzten Angelika Bensch, Lisan van Hulten und Vanessa Dings reihte sich diesmal noch Leonie Lambertz mit Rückenproblemen ein. Aber der kleine, feine Kader hatte dennoch alles unter Kontrolle. Die Lintforterinnen brachten schlichtweg mehr Qualität auf die "Platte". Nach leichten anfänglichen Schwierigkeiten erreichte die TuS-Mannschaft zusehends Stabilität in der Defensive. Die Mannschaft agierte kompakt und mit der dazugehörigen Laufarbeit, hatte den Gegner sicher im Griff, kam dabei mit relativ wenig Fouls aus.

Im Angriff reichte eine durchschnittliche Leistung, um zu Torerfolgen zu kommen. Lintfort zeigte etliche gute Kreisläuferanspiele, die zu Treffern oder Siebenmetern führten. Der insgesamt schwache Aufsteiger aus Wülfrath fand zu keinem Zeitpunkt ein probates Mittel, um sich in irgendeiner Form freizuschwimmen.

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In den zweiten 30 Minuten kam keine Spannung mehr auf. Lintfort gab den Takt vor, und Wülfrath hatte sich danach zu richten. Die Gastgeberinnen stellten ihre Defensive auf eine 6:0-Formation um, doch der gewünschte Erfolg blieb aus. Der TuS-Angriff hatte stets eine Antwort parat, obwohl Trainerin Bettina Grenz-Klein im Gefühl des sicheren Sieges ordentlich durchwechselte und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zugestand.

Wülfrath wurde in seiner Ausrichtung immer ruppiger. Unrühmlicher Höhepunkt war das völlig unnötige Foul an Mona Bratzke, als dem kleinem "Wirbelwind" beim Gegenstoß von TB-Akteurin Lisa-Marie Sippli von hinten übel in den Arm gegriffen wurde. Die richtige Konsequenz: Die Übeltäterin wurde disqualifiziert und musste das Spielfeld verlassen. "Die Punkte sind hoch verdient", betonte Grenz-Klein. "Wir haben diesen schwachen Gegner während der gesamten Spielzeit beherrscht und uns nicht von dessen harter Gangart provozieren lassen. Wir hatten nach dem Seitenwechsel sogar die Möglichkeit, gut zu wechseln und zu testen."

Tore: Vandewal (10/6), Klein, Huijsmans (je 5), van den Broek (4), Legermann (3), Teixeira (2), Kuik, Isaaksen, Bratzke,

(RP)