Lokalsport: TuS-Frauen geben in heimischer Halle die passende Antwort

Lokalsport: TuS-Frauen geben in heimischer Halle die passende Antwort

Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterlagen am vergangenen Wochenende erstmals in der Saison - eine stolze Serie von zuvor 13 Erfolgen nahm damit ihr Ende. Aber die Schützlinge um Trainerin Bettina Grenz-Klein gaben nur sieben Tage später die passende Antwort.

Die TuS-Spielerinnen schlugen vor heimischer Kulisse in der Eyller Sporthalle die Zweitvertretung von Bayer Leverkusen mit 32:25 (15:14). Der Abstand auf die drei punktgleichen Verfolger aus Köln, Menden und Solingen hat sich sogar vergrößert und beträgt jetzt satte acht Zähler.

Für Lintfort entwickelte sich das erwartet schwere Spiel. Leverkusen kann bekanntermaßen auf viel Qualität zurückgreifen. Und Gastgeberinnen waren nach der vorherigen Niederlage in Blomberg doch etwas verunsichert. In der Deckung gab es einige Unachtsamkeiten, die den Bayer-Spielerinnen immer wieder zu Torerfolgen verhalfen. Insbesondere der Innenblock ließ zu viele Bayer-Möglichkeiten zu.

Auch in der Offensive lief nicht alles rund. Aber: Die Angriffe wurden ordentlich und taktisch klug vorgetragen. Nicht clever hingegen waren gleich mehrmals die Abschlüsse. Die Trefferquote war nicht optimal. Loes Vandewal wurde nach einer gewissen Zeit eine "Sonderbewacherin" zur Seite gestellt. Auch darauf musste sich der TuS Lintfort erst einmal einstellen. Daher begegneten sich in Halbzeit eins zwei in ihrem Leistungsvermögen ähnlich starke Mannschaften.

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Der TuS konnte nach dem Seitenwechsel sein Engagement nochmals steigern. Vor allem der läuferische Aufwand darf dabei nicht unerwähnt bleiben. Mit der erhöhten Geschwindigkeit wurde folglich auch gleich mehr Druck ausgeübt. Lintfort trat als kampfstarke Truppe in Erscheinung, die unbedingt den Sieg wollte. Die TuS-Spielerinnen bündelten in der Schlussphase ihre Kräfte und "brachen" mit dieser sehenswerten Energieleistung die Gäste aus Leverkusen. Ein Grund dafür, dass der TuS Lintfort wieder erfolgreich in die Spur zurückfand, war, dass die komplette Truppe an einem Strang zog.

"Die Moral und der Wille sind besonders zu loben. Zudem hat mir der läuferische Aufwand gefallen", sagte die Trainerin. Tore: Huijsmans (9/3), Legermann (5), Vandewal (4/1), Lambertz (4), van den Broek, Klein (je 3), Kuik (2), van Hulten, Dings.

(RP)