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Triathlon Team Rheinberg Ironman Klagenfurt Challenge Roth

Triathlon in Rheinberg : Die „Eisenmänner“ vom Wörthersee  

Fernando Concha, Marcel Knauf, Kevin Schmelzer und Alexander Panknin erreichten trotz großer Hitze in Klagenfurt das Ziel. Sascha Hubbert gab auf. 14 weitere Sportler des Vereins besiegten bei anderen Wettkämpfen ihren inneren Schweinehund.

Der Schmerz vergeht, aber der Stolz bleibt. Dieser Satz, der die großen Anstregungen zwischen Start und Ziel treffend zusammenfasst, kennen die Sportler des Triathlon Team (TT) Rheinberg nur zu gut. 19 Mitglieder des Vereins nahmen an diversen Wettkämpfen teil. Fünf Triathleten stellten sich den Herausforderungen des 20. Ironman in Klagenfurt, eine Mixed-Staffel war bei der Kult-Challenge in Roth dabei.

Sascha Hubbert, Fernando Concha, Marcel Knauf, Kevin Schmelzer und Alexander Panknin hatten wie alle anderen am Wörthersee mit der großen Hitze und dem starken Wind zu kämpfen. In Klagenfurt kamen noch 1700 Höhenmeter mit knackigen Steigungen von bis zu zwölf Prozent hinzu, „die allen das Leben schwer machten“, sagte Panknin. So musste Hubbert nach 115 von 180 Kilometern auf dem Rennrad den Wettkampf abbrechen. Eine Erkrankung, die sich schon einige Tage vorher andeutete, zwang ihn zur Aufgabe. „Die Gesundheit geht vor“, so Hubbert. Schließlich möchte er in drei Wochen beim Ironman in Hamburg wieder angreifen.

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Ein Kopf-an-Kopf Rennen lieferten sich Concha und Schmelzer, die zeitweise nur um eine Minute auseinander lagen. Letztendlich gewann Concha das interne Duell beim abeschließenden Marathon in 9:27:14 Stunden – Rang sieben in der Altersklasse (AK) M30. Kevin Schmelzer finishte in 9:52:14 Stunden als Achter der M25-Wertung. Knauf benötigte 10:04 Stunden (Platz 40/M35) sowie Panknin 10:14:18 Stunden (Rang 32/M45). Beide brachten ihren Ironman souverän zu Ende. „Die 1700 Höhenmeter haben außerordentlich viel Kraft gekostet“, resümierte Panknin. Beim Marathon blieben er und Knauf unter ihren Möglichkeiten.

Während sie bereits überglücklich im Zielbereich standen, hatte Monique Giesa in Roth erst 16 Kilometer ihres Marathons hinter sich gebracht, den sie schließlich in 4:26:59 Stunden beendete. Die Rheinberger Staffel erreichte als 151. von über 300 Teams das Ziel. 10:58:40 Stunden kamen zusammen. Burkhard Giesa schwamm die 3,8 Kilometer in 1:19:18 Stunden, Uwe Bandmann benötigte für die Raddistanz 5:07:46 Stunden.

Silvia Wöscher und ihre Tochter Simone gingen in Düsseldorf über die Sprintdistanz an den Start. Silvia Wöscher verpasste den Deutschen Meistertitel nur knapp und landete auf Platz zwei (1:28:35). Simone Wöscher wurde in ihrer AK Sechste (1:22:50). Bastian Mosters hatte sich eine Startnummer für die Olympische Distanz gesicherte. In 2:14:06 Stunden wurde er 15. der Gesamtwertung.

In Kalkar vertraten in der Landesliga Bernard Steidel (1:11:05), Stefan Lubjuhn (1:17:57), Peter Meulmann (1:18:14) sowie Stefan Rolke (1:07:13) den Rheinberger Verein. Sie kamen in der Endabrechnung auf Platz 13. Nach zwei Wettkämpfen belegt das Team in der Tabelle den zehnten Rang. Jörg Pudenz, der außerhalb des Liga-Wettbewerbes antrat, war 1:16:26 Stunden unterwegs. Mit dieser Zeit wurde er Elfter in der AK 55 (1:16:26).

In Saerbeck sammelte die erste Triathlon-Mannschaft in der Oberliga mit Kai Bitschinski (1:56:39), Julian Seidenbiedel (2:00:30), Alexander Kaffka (2:08:56) und Nourreddine Semgohun (2:06:50) über die Olympische Distanz weitere Punkte für den Aufstieg ein. In der Gesamtwertung liegt das TT Rheinberg auf Rang sieben.