Trainer Andreas Kugler hört bei der HSG Alpen/Rheinberg auf

Trainergespann gesprengt : HSG-Frauen: Es geht ohne Kugler weiter

Sebastian Elbers betreut die Mannschaft alleine weiter. Morgen spielt der Verbandsligist im Kreispokal.

Die Verbandsliga-Frauen der HSG Alpen/Rheinberg werden in der Rückrunde nur noch von Sebastian Elbers betreut. Das Trainergespann ist gesprengt, weil Andreas Kugler nach nur einem halben Jahr nicht weitermachen mag. Es seien private Gründe, mit denen der Coach seinen Rücktritt begründet habe, sagte Elbers vor dem ersten Pflichtspiel in 2019. „Ich mache alleine weiter – auch um keine weitere Unruhe reinzubringen.“ Die abstiegsgefährdeten Handballerinnen treten morgen auswärts im Viertelfinale des Kreispokals an (Anwurf: 16 Uhr). Es wartet der SV Schermbeck aus der Bezirksliga.

Elbers akzeptiert nur einen Sieg. Er erhofft sich einen Schub für die Meisterschaft. Seine Mannschaft würde mit „einem positiven Gefühl“ in die Rückrunde gehen. In der zweiten Halbserie geht’s allein um den Klassenerhalt. Die HSG ziert das Tabellenende. Ein Erfolg in Schermbeck würde aber auch aus einem zweiten Grund für glückliche Gesichter im Vorstand sorgen. Alpen/Rheinberg würde im Halbfinale stehen und aller Voraussicht nach am 26. Mai die Final4-Turniere der Männer und Frauen um den Kreispokal austragen.

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„Wir haben uns beworben. Es sieht ganz gut aus, dass wir den Zuschlag bekommen. Es wäre doch ein nettes Event für Rheinberg“, so Elbers, der weiter mitteilte, dass es im Frauen-Kader in der kurzen Winterpause keine Änderungen gab. In Schermbeck kann der Trainer auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen. Lediglich seine Schwester Rebecca fehlt.

(put)
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