Tischtennis-Spieler und Musikstudent Vincent Kepser Ein Leben zwischen Platte und Pavarotti

Rheinberg · Der 25-Jährige ist endgültig beim NRW-Ligisten TuS 08 Rheinberg angekommen. Der Musikstudent hat sowohl TuS-Spitzenspieler Ismet Erkis als auch seiner Mutter viel zu verdanken.

Mit Power an der Platte und auf der Bühne: Vincent Kepser, hier noch im Trikot von WRW Kleve (links), spielt nicht nur an der Tischtennisplatte eine gute Rolle.

Mit Power an der Platte und auf der Bühne: Vincent Kepser, hier noch im Trikot von WRW Kleve (links), spielt nicht nur an der Tischtennisplatte eine gute Rolle.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Die Last, die vor knapp zwei Wochen von Vincent Kepsers Schultern abgefallen ist, war riesengroß. Denn der Sommer-Neuzugang des TuS 08 Rheinberg hatte in der NRW-Liga mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Nach vier Spieltagen stand eine 0:7-Bilanz zu Buche. Umso befreiender das Gefühl, als der 25-Jährige Anfang November beim 9:0-Heimsieg gegen Borussia Düsseldorf III seine ersten beiden Einzel für seinen neuen Klub gewinnen konnte. „Ich bin im Vergleich zu den vorherigen Spielen gut reingekommen. Dann spielt man auch viel lockerer und weniger ängstlich“, sagt Kepser, der nicht allzu viel über seinen Negativlauf zum Saisonstart nachgedacht hat. Vielmehr lobte er die Unterstützung seiner Mannschaftskollegen. Statt die Erwartungshaltung und den Druck weiter nach oben zu schrauben, „haben sie immer an mich geglaubt.“