Lokalsport: Tischtennis: TuS Xanten vor Pflichtaufgabe gegen Neuss

Lokalsport : Tischtennis: TuS Xanten vor Pflichtaufgabe gegen Neuss

Mit dem Anspruch auf einen Platz unter den ersten Drei starteten die Tischtennisspieler des TuS Xanten in die Saison. Mit sechs Siegen und nur einem Unentschieden hat das Sextett jedoch die Erwartungen in der Herren-Regionalliga sogar übertroffen. Es ist nahezu das Optimum, das das Team von Andreas Konzer aus den Partien herausholte. "Natürlich hatten wir auch Glück, dass sich keiner verletzt hat. Die Konzentration muss aber weiter hoch gehalten werden", so Konzer, der nun auch mit den vorderen Plätzen liebäugelt.

Im Endspurt um die Herbstmeisterschaft möchte der Spitzenreiter deshalb nichts mehr anbrennen lassen. Eine große Herausforderung hat das Domstadt-Team nicht vor der Brust. Bei der TG Neuss wartet Samstagabend ein Team, das sich ^bis dato mit nur vier Punkten im Mittelfeld der Tabelle angesiedelt hat. "Ich bin überzeugt davon, dass wir gewinnen", prognostiziert Konzer.

In die Bredouille dürften die Xantener Akteure in der Tat nicht geraten. Allerdings dürfen Jimmy Wang (Bilanz 12:2) und Milosz Przybylik (10:2) im oberen Paarkreuz nicht Sebastian Schwarz (7:4) unterschätzen. Auch das erste Doppel der Gäste mit Ran Wei und Stephan König (5:2) zeigte bisher eine ordentliche Leistung. In Sachen spielerischer Qualität sind die Gäste jedoch deutlich besser aufgestellt.

Damen-Oberligist TuS Xanten geht mit gemischten Gefühlen in die Heimpartie gegen den SC Bayer 05 Uerdingen. Im oberen Paarkreuz sind die Gäste außergwöhnlich stark aufgestellt. Die ehemalige Bundesligaspielerin Jing Tian-Zörner besitzt sogar noch eine weiße Weste (15:0). Und auch die Nummer zwei, Verena Duhr (8:8), ist nicht zu unterschätzen.

Im unteren Paarkreuz erwartet das TuS-Quartett aller Voraussicht nach eine Wundertüte. Sechs Akteurinnen kamen dort schon zum Einsatz. "Nach den vergangenen Ergebnissen müssten wir eigentlich zwei Punkte mitnehmen. Die Frage ist allerdings, wer an den Positionen drei und vier aufschlägt", warnt TuS-Spielerin Gudrun Rynders.

(sfk)
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