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Tischtennis: Suche nach einheitlicher Lösung

Tischtennis : Suche nach einheitlicher Lösung

Die Spieler und der Kreis-Vorstand grübeln, wie es nach der Zwangspause weitergehen könnte.

Dirk Weiser, Präsident des TuS 08 Rheinberg, hatte sich Mitte vergangener Woche noch auf das bevorstehende Punktspiel-Wochenende an der Tischtennisplatte gefreut. Aufgrund der massiven Ausbreitung des Corona-Virus auch in Deutschland teilte der WTTV dann aber mit, den Spielbetrieb vorerst bis zum 19. April zu stoppen. „Die Stadt hat uns angeschrieben, die Hallen zu schließen. Somit sind leider auch die Trainingstage betroffen“, sagt Weiser. Ob und wie’s danach weitergeht, darüber kann zum jetzt nur gemutmaßt werden.

Ein wenig Klarheit könnte ein unabhängig vom Corona-Virus geplantes Treffen mit Vertretern aus Kreis und Bezirk bringen, das für den 30. März angesetzt ist. „Es gibt noch keine Entscheidung, wie wir verfahren werden. Die Köpfe werden rauchen“, so Peter Potjans, Spieler beim TuS Borth und Sportwart beim Kreis Niederrhein. Es bleibt abzuwarten, inwiefern es für die verantwortlichen Köpfe möglich sein wird, eine Art „Masterplan“ zu erarbeiten. Ein schwieriges Unterfangen, denn kürzlich wurden die Relegationsspiele terminlich festgelegt. Eigentlich soll am ersten Mai-Wochenende über mögliche Auf- und Abstiege entschieden werden.

Da vier Spieltage in zwei Wochen nachgeholt werden müssten, sieht Potjans den anvisierten Termin, Stand jetzt, nur schwer realisierbar: „Es hängt alles davon ab, bis wann tatsächlich nicht gespielt wird. Solange das nicht absehbar ist, kann man nur spekulieren“, so Potjans. Ein mögliches Einfrieren der bestehenden Tabellen oder gar eine Wiederholung der Serie würden sicherlich noch größere Diskussionenen hervorrufen. Mit Blick auf die vermehrte Abstiegsregelung, die ohnehin schon exisitiert, wären solche Szenarien nur schwer vorstellbar.

Wie die laufende Saison auch immer zu Ende gebracht wird, ist momentan nur schwer zu sagen. Dadurch, dass bereits im Juni die neuen Mannschaften gemeldet werden müssen, würden weitere Probleme entstehen. „Ziel wird sein, eine einheitliche Lösung zu finden. In welcher Form auch immer“, sagt Peter Potjans, der die Entscheidungsfindung in erster Linie vom weiteren Verlauf der Corona-Krise abhängig macht. Fürs Erste ruht der Sport und alles darüber hinaus. Der TuS 08 Rheinberg wird seine für den 27. März geplante Jahreshauptversammlung aller Voraussicht nach verschieben müssen.