Tischtennis-NRW-Liga TuS 08 Rheinberg bedient sich zweimal bei WRW Kleve

Rheinberg · Vincent Kepser und Elijas Erkis werden in der nächsten Saison für den NRW-Ligisten an der Platte stehen. Ansonsten bleibt das Team unverändert. Jens Menden kann nach seiner Hand-OP wieder schmerzfrei trainieren.

 Vincent Kepser schließt sich dem TuS 08 Rheinberg an.

Vincent Kepser schließt sich dem TuS 08 Rheinberg an.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Der erste Tischtennis-Mannschaft des TuS 08 Rheinberg hat Vincent Kepser (25) und Elijas Erkis (16) von WRW Kleve verpflichtet. Beide spielten zuletzt in der Verbandsliga. Nach dem Rückzug der Klever in die Bezirksliga suchten sie eine neue sportliche Herausforderung. Nicht ganz unbeteiligt am Doppel-Wechsel war Elijas Vater Ismet Erkis, der seit Oktober als Nummer eins für die Rheinberger in der NRW-Liga aufschlägt.

Sein Sohn wird von einem Privattrainer betreut wird und spielte für Bayer Uerdingen schon in der Herren-Oberliga. Der 16-Jährige gehörte vor allem im Schüler-Bereich mit Teilnahmen an den „Westdeutschen“ zu den besten Nachwuchsspielern in NRW. Mit Blick auf seine TTR-Punktzahl liegt er deutschlandweit auf Rang 29 beim Jahrgang 2005. Elijas Erkis soll allerdings vorrangig in der zweiten Mannschaft in der Landesliga zum Einsatz kommen. „Wir wollen ihn ab und zu auch bei uns aufstellen“, sagt Ermin Besic, Kapitän der NRW-Liga-Truppe.

Kepser sammelte in der Saison 2015/2016 schon einmal Erfahrungen in der NRW-Liga, wo der 25-Jährige künftig aufgrund seines Studiums für gut 70 Prozent der Spiele im mittleren Paarkreuz eingeplant ist. „Das ist schon eine Herausforderung. Vincent soll zeigen, was er kann. Wir sind der festen Überzeugung, dass er uns weiterhilft“, so Besic, dessen Team ansonsten unverändert bleibt und durch Kepser sogar mit einem siebten Mann verstärkt wurde. Jens Mendens Handgelenk ist nach der Operation gut verheilt. Rheinbergs bisherige Nummer sechs kann weitgehend schmerzfrei trainieren und steigt zur kommenden Saison wieder voll ein. Alessandro Grisari wird aus beruflichen Gründen in der „Zweiten“ nur noch unregelmäßig spielen können. Die Rheinberger Damen-Mannschaft schaffte im Übrigen den kampflosen Verbandsliga-Aufstieg.

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