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Tennis: Herren von Viktoria Alpen freuen sich auf den Saisonstart

Tennis : Herren-Team von Viktoria Alpen startet zuversichtlich

Am 11. Juni beginnt die neue Saison in der Zweiten Verbandsliga. Am ersten Spieltag ist die Mannschaft beim TC Moers 08 zu Gast. Nur Joel Krämer ist neu im Team. Stuart Rehfuß bleibt die Nummer eins.

Tim Rosin spricht von einer „kuriosen Situation“. Was der Mannschaftsführer des Herren-Teams von Viktoria Alpen damit meint, ist der unvermittelte Start, mit dem es für die Viktoria am 11. Juni mit der Partie beim TC Moers 08 in die neue Saison in der Zweiten Tennis-Verbandsliga geht. „Der Trainingsbetrieb läuft gerade einmal zwei Wochen und jetzt geht es auch schon sofort los. Aber das gilt ja für alle anderen Teams auch. In der Hinsicht sind alle auf dem gleichen Stand“, sagt Rosin.

Die Herren der Viktoria gehen in ihre dritte Saison in dieser Spielklasse, und was sie dort zu leisten im Stande sind, zeigten sie am letzten Spieltag der vergangenen Saison, als sie den Aufsteiger TV Osterath mit 9:0 bezwangen. Eine Garantie, wohin die Reise diesmal gehen wird, gibt es aber weder für Viktoria Alpen noch für die übrigen fünf Mannschaften, gegen die das Herren-Team antreten muss. „Es ist ja nicht nur aufgrund von Corona immer ein wenig wie eine Wundertüte. Die ersten Spiele werden dann etwas Aufschluss geben“, so Rosin.

Im Aufgebot des Verbandsligisten gibt es kaum Veränderungen. Nummer eins ist weiterhin Stuart Rehfuß. „Da hatten wir ein wenig Glück, denn von seinem Auslands-Semester in den USA ist er rechtzeitig wieder zurückgekehrt“, sagt Rosin. Hinter Rehfuß reihen sich die Niederländer Tommie van Gruijthuijsen und Leon Lobach ein. Neu ist nur Joel Krämer, der zuletzt verletzungsbedingt eine Pause einlegen musste. „Er wird eine gute Ergänzung sein“, so Rosin. Komplettiert wird der engere Kreis des Aufgebots durch Felix van Berck, Marius Holtbrink, Philipp Hammerschmidt, Tim Rosin und Lukas Holtbrink.

Mit einer konkreten Zielsetzung hält sich Tim Rosin noch etwas zurück. „Bei uns sind die finanziellen Möglichkeiten beschränkt. Deshalb ist es schwer, ein klares Ziel zu formulieren“, sagt er, fügt aber hinzu: „Möglichst oben mitspielen wollen wir schon. Vielleicht reicht es ja sogar für den Aufstieg.“ Vom reinen Ablauf der Spiele erwartet er trotz der Corona-Krise keinen großen Unterschied zu den vorherigen Spielzeiten. Denn die Abstandsregelungen lassen sich beim Tennis ohnehin gut einhalten, und selbst das übliche Essen nach den Begegnungen kann stattfinden, wenn die Hygiene-Vorschriften in der Gastronomie entsprechend berücksichtigt werden.