Fussball-Kreisliga A: Tegeler und Bertsch halten Veen auf Kurs

Fussball-Kreisliga A : Tegeler und Bertsch halten Veen auf Kurs

Fußball-Kreisliga A: Dank zweier Treffer in der Schlussphase holt die Borussia noch ein Remis gegen die SpVgg Rheurdt-Schaephuysen. Spitzenreiter SV Sonsbeck II schickt seine Gäste aus Büderich 4:0 geschlagen nach Hause.

Nur eine halbe Stunde lang durfte der SV Büderich auf eine Überraschung in seinem Gastspiel beim SV Sonsbeck II hoffen. So lange dauerte es, bis Florian Terlinden den Spitzenreiter der Kreisliga A im Spiel gegen die abstiegsbedrohten Gäste in Führung schoss. Am Ende hieß es 4:0 (1:0).

„Mit dem Tor war die Partie aber eigentlich schon entschieden“, sprach Sonsbecks Trainer Johannes Bothen hernach allerdings von „einer kniffligen Aufgabe gegen elf Büdericher, die sich vor dem eigenen Tor eingeigelt haben“. Christian Quernhorsts Treffer zum 2:0 nach 54 Minuten glättete dann eventuell noch vorhandene Sorgenfalten. Jonas Gerritzen neun Minuten später und in der Schlussphase Marvin Braun mit seinem ersten Saisontreffer für den SVS II sorgten für ein standesgemäßes Resultat. „Geduldig geblieben, solide gespielt“, fasste Bothen zusammen. Sein Gegenüber Stefan Tebbe sah trotz der Niederlage den positiven Aspekt des Spiels. „Ich bin zufrieden, weil wir lange taktisch gut gegen Ball und Gegner gearbeitet haben“, erklärte er. „Aber gegen eine Mannschaft wie den SVS lässt sich das eben nicht über die gesamte Spielzeit durchhalten.“

Fast die gesamte Spielzeit nutzte Borussia Veen aus, um mit einem 2:2 (0:2) gegen die SpVgg Rheurdt-Schaephuysen den Vorsprung von sechs Zählern vor dem Tabellendritten zu wahren und somit weiterhin auf Aufstiegskurs zu bleiben. Den Rückstand dank zweier Treffer von Sebastian Kaczmarek nahm Veens Trainer Christian Hauk dabei auf seine Kappe. „Ich wollte etwas ausprobieren, und das ist eben schief gegangen“, gestand er ein. Der Borussen-Coach reagierte und nahm in der Halbzeit zwei Spielerwechsel vor, musste aber bis zur 80. Minute auf den ersten Erfolg warten. Dennis Tegeler nahm sich ein Herz und schickte den Ball aus 23 Metern schnurstracks in den Winkel zum Anschlusstreffer. „Da war auch viel Frust dabei“, meinte Hauk, „denn wir sind zuvor schon mehrfach am sehr guten Gäste-Torwart gescheitert.“ Andre Holtmanns zwischen den Pfosten der Spielvereinigung hielt sein Team lange im Spiel, war dann vier Minuten vor dem Abpfiff aber noch ein zweites Mal geschlagen, als Patrick Bertsch zum Ausgleich einschob. „Irgendwie freut es mich natürlich, dass wir noch 2:2 gespielt haben“, fasste Hauk seine Gefühle zusammen, „aber es ärgert mich auch, denn wir hätten das Spiel mit unseren Chancen gewinnen können.“

Das 3:1 (1:1) zwischen Concordia Ossenberg und dem SSV Lüttingen empfand Björn Quint, Trainer der Gastgeber, als „unaufgeregtes Spiel“. „Mit Tendenz zum Sommerfußball“, fügte sein Lüttinger Trainerkollege Stefan Kuban noch hinzu. So viel Einigkeit gab es auch hinsichtlich der Frage nach der Korrektheit des Resultats. „In der ersten Halbzeit war die Partie noch ausgeglichen“, berichtete Quint angesichts des Treffers von Janik Schweers, der den SSV nach 24 Minuten in Führung schoss, und des von Silas Baumbach erzielten Ausgleichs drei Minuten vor dem Pausenpfiff.

„Nach dem Seitenwechsel habe wir aber noch eine Schippe drauf legen können und letztlich auch verdient gewonnen“, fuhr er fort. Jesse Sticklat sorgte mit einem Doppelschlag in der 70. und 75. Minute für die Entscheidung, die Kuban ein hartes Urteil über seine Auswahl fällen ließ. „Was wir in den letzten Spiele so gut gemacht haben, war diesmal überhaupt nicht zu sehen“, zeigte er sich enttäuscht. „Wir haben in den Zweikämpfen nicht dagegen gehalten und die Concordia so schalten und walten lassen. Das war im Kollektiv schlecht!“

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