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Lokalsport: SVS wäre mit einem "Dreier" gerettet

Lokalsport : SVS wäre mit einem "Dreier" gerettet

Fußball-Landesliga: Sonsbeck erwartet morgen Rellinghausen zum letzten Heimspiel. Christian Voicu vor der Rückkehr.

Auf Rechenspiele im Tabellenkeller kann Thomas von Kuczkowski gerne verzichten. Doch zwei Spieltage vor dem Saisonende hat der Trainer mit der Landesliga-Mannschaft des SV Sonsbeck noch nicht das rettende Ufer erreicht. Mit einem "Dreier" am Sonntag in der letzten Heimpartie wäre klar, dass die Rot-Weißen nichts mehr mit der Relegation oder dem direkten Abstieg zu tun hätten. Vor dem morgigen Spiel gegen den ESC Rellinghausen (Anstoß: 15 Uhr) muss sich der Coach aber eben noch mit allen möglichen Konstellationen beschäftigen.

Vier Punkte mehr haben die Sonsbecker als die auf Platz 14 liegende Elf des SV Hönnepel/Niedermörmter, die den Relegationsrang belegt, gesammelt. Sollte der KFC Uerdingen am Sonntag in Mannheim den Aufstieg in die 3. Liga klarmachen - die Partie beginnt um 14 Uhr - würde es nur drei direkte Absteiger geben und Hamborn 07 (wie Hö./Nie. 34 Zähler) den Relegationsplatz einnehmen. Der SVS befindet sich also in einer komfortablen Lage. Thomas von Kuczkowski: "Wir haben eine gute Ausgangslage, es selber in der Hand, die Zukunft zu gestalten, und mit dem furiosen Sieg in Hamborn den Grundstein für den vorzeitigen Klassenerhalt gelegt." Zumal die Gäste "frei von der Leber wegspielen" können. So müsste die Motivation der Sonsbecker Mannschaft doch um einiges größer sein.

Doch während des Donnerstagstrainings musste der Coach verbal dazwischen grätschen. Die Einheit sei suboptimal gelaufen. Bei einigen Spielern nahm er zu seiner Verwunderung Konzentrationsmängel wahr. Doch von Kuczkowski ist überzeugt davon, dass morgen alle SVS-Fußballer voll bei der Sache sein werden. So wie's beim 5:0-Erfolg über die "Löwen" der Fall war.

Der Schütze zum 1:0, Felix Terlinden, hat wie erwartet eine saftige Spielsperre aufgebrummt bekommen. Nach seiner dritten Roten Karte in diesem Jahr muss der Stürmer bis Ende Juli aussetzen. Die lange Sperre passt zur verkorksten Saison des 26-Jährigen. Einen Treffer hat Terlinden nur erzielt - für einen Spieler mit seinen Ansprüchen viel zu wenig. Christian Voicu wird womöglich für ihn in die Startformation zurückkehren. Er nahm nach auskurierter Muskelverletzung gestern Abend erstmals am Mannschaftstraining teil. Thomas von Kuczkowski überlegt, nur diesen Positionswechsel vorzunehmen. "Die Mannschaft hat schließlich in Hamborn überzeugt."

Der SV Hö./Nie. hat unterdessen die Verpflichtung von Robin von Radecke, der im Winter dem SVS zugesagt hatte, bestätigt.

(PUT)