Fußball: SVS muss diesmal im Derby cleverer spielen

Fußball : SVS muss diesmal im Derby cleverer spielen

Fußball-Oberliga: Im Hinspiel gegen den VfB Homberg hatten die Sonsbecker eine unglückliche Schlappe kassiert. Rohrbach fällt aus.

Horst Riege macht keinen Hehl daraus, dass ihn die knappe Hinspiel-Schlappe im Kreisderby gegen den VfB Homberg schon mächtig gewurmt hat. Vor dem Wiedersehen morgen im PCC-Stadion sagte der Trainer des Oberligisten SV Sonsbeck: "Die Niederlage ist mittlerweile abgehakt. Ich hoffe, dass meine Jungs diesmal cleverer spielen." Beim 0:1 am neunten Spieltag hatte Chamadin Said in der Schlussphase getroffen, sich die Abwehr der Rot-Weißen in dieser Szene viel zu einfach übertölpeln lassen. Zuvor hatten die Hausherren einen Strafstoß vergeben.

Am Sonntagnachmittag in der Nachholpartie will es Riege-Elf besser machen. "Ich gehe fest davon aus, dass wir spielen werden. Es besteht ja außerdem die Möglichkeit, auf Kunstrasen auszuweichen", so der Coach. Die Gäste können durchaus selbstbewusst auftreten. Dreimal hat der SVS hintereinander einen "Dreier" geholt. Die Serie ist für den ohnehin zurückhaltenden Sonsbecker Trainer allerdings kein Grund, in Euphorie zu verfallen. Zumal die Vorbereitung auf das Lokalduell besser hätten laufen können. So konnte das Team am Donnerstag nur eingeschränkt trainieren, weil auf dem Kunstrasen im heimischen Sportpark Jugendspiele nachgeholt wurden. Dennoch wird sicherlich gegen die Duisburger eine optimal eingestellte und vor allem hochmotivierte SVS-Mannschaft auflaufen. Riege muss allerdings seine Startformation ändern, da Mittelfeldakteur Henning Rohrbach (beruflich verhindert) ausfällt. Routinier Manfred Wranik wäre durchaus eine Alternative. Kapitän Dennis Schmitz meldete sich wieder einsatzbereit. Die verletzten Michael Müller sowie Kristof Prause fehlen weiterhin. Der Coach der Rot-Weißen rechnet mit Hausherren, die keinen Meter hergeben werden. "Die Homberger Mannschaft spielt sehr aggressiv, zu Hause umso mehr." Die Gäste müssen also von Beginn an hellwach sein und in der Offensive die Chancen besser nutzen als im Hinspiel. Die damalige Derby-Niederlage war vollkommen unnötig.

VfB-Trainer Günter Abel sagte vor dem zweiten Duell mit dem SVS in dieser Saison: "Es zählt nur ein Sieg. Wir wollen endgültig Ruhe haben, auch wenn es schwierig wird, weil Sonsbeck derzeit in einer guten Verfassung ist. Noch haben wir die Klasse nicht sicher. Uns stehen anstrengende vier Wochen bevor. Im Fußball kann sich vieles sehr schnell ändern", weiß der Coach, der keine Ausfälle zu verzeichnen hat.

(RP)