Fußball : SVS ist nicht in Geberlaune

Borth/Sonsbeck Nicht ohne Hintergedanken werden die Landesliga-Fußballer des TuS Borth morgen ihren Gegner aus dem oberen Tabellendrittel nicht auf weichen Untergrund empfangen. Der Aufsteiger trifft auf Asche auf den Dritten TuB Bocholt. Dort wollen die Kicker von Trainer Michael Prigge die Miniserie von zwei ungeschlagenen Begegnungen ausbauen. Das Selbstbewusstsein sei wieder da, bemerkte der Coach. Zudem ist ihm aufgefallen, „dass meiner Mannschaft Gegner von oben mehr liegen“.

Sonderaufgabe für Doued Quizou

Dennoch: Der TuS wird es schwer haben, zu bestehen. Die Gäste sind eingespielt und lassen den Ball gut laufen. Im Mittelfeld spielt Marcel Büssing bisher eine tolle Serie. Doued Quizou soll den Antreiber an seinem Wirken hindern. Bruder Nassan oder Mustafa Köse möchte Prigge gegen den gefährlichsten Angreifer – David Ribeiro – stellen. „Bocholt ist ein schwerer Brocken. Wir müssen hinten kompakt stehen“, so der TuS-Übungsleiter. Die gleiche Marschroute hat auch sein Pendant Frank Ignaszak ausgegeben. „Wir müssen dagegenhalten“, fügte er noch hinzu. Auf Borther Seite stehen Vladimir Gref (beruflich verhindert) und die verletzten Kürsat Aydogdu sowie Daniel Konietzko nicht im Kader.

Der SV Sonsbeck hingegen muss nach Bocholt fahren. Die heimstarke Olympia-Mannschaft erwartet das Team von Coach Thomas Geist. Drei Zähler sind seine Zielsetzung. „Die zwei Punkte aus Möllen müssen wir uns wiederholen.“ Da passte es ihm gar nicht, dass der zuletzt so starke Stürmer Daniel Beine vielleicht ausfällt. Der Youngster, der in den letzten beiden Partien drei Treffer erzielte, hat sich im Training an die Bänder im Fuß gezerrt. „Hinter ihm steht ein ganz dickes Fragezeichen“, so Geist. Dennis Schmitz sen. ist als Offensiv-Alternative wieder dabei. In der Abwehr wird’s Umstellungen geben. Thorsten Schikofsky geht ins Mittelfeld vor, Jörg Hahn rückt für ihn in die Abwehrkette. Michael Müller soll dort die zentrale Rolle einnehmen.

Kein gutes Gefühl

Leo Ricken, Trainer der Gastgeber, hat kein gutes Gefühl. Schließlich sei sein Team stark ersatzgeschwächt. „Es wird ein hartes Stück Arbeit.“ Worte, die Thomas Geist gerne hört. Weitere Punkte-Geschenke in der Vorweihnachtszeit hält er für überflüssig.

(RP)
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