Fußball: SVB will auswärts die Trendwende schaffen

Fußball : SVB will auswärts die Trendwende schaffen

Fußball: In der Landesliga steht morgen das Derby zwischen dem GSV Moers und den Budbergern an.

Simon Poredda, der jahrelang für den SV Budberg auflief, wechselte vor der Saison zum Ligakonkurrenten GSV Moers. Nun steht das zweite Aufeinandertreffen mit den alten Kollegen auf dem Programm. Und gerade jetzt muss der Angreifer um seinen Einsatz bangen. Bei einem Testspiel unter der Woche zog sich Poredda einen Pferdekuss zu. Dass er alles tun wird, um am Sonntag mitzuwirken, daran besteht kein Zweifel.

"Simon will unbedingt dabei sein. Und wer ihn kennt, weiß auch, dass er den nötigen Ehrgeiz dazu besitzt", sagt GSV-Trainer Werner Wildhagen vor der Partie. Für die Budberger hingegen wäre es zumindest aus sportlicher Sicht hilfreich, wenn es für Poredda nicht zu einem Einsatz reicht. Doch ohnehin hat das Schlusslicht derzeit ganz andere Probleme zu bewältigen. Zwar gelang am vergangenen Sonntag der zweite Punktgewinn durch ein 0:0 gegen den Aufstiegsaspiranten PSV Wesel-Lackhausen – doch das Spiel fand zu Hause statt. Und hier liegt die Crux. Dass der SVB auf fremden Platz erst einen Zähler geholt hat, ist bei zwei Punkten, die bis jetzt zu Buche stehen, noch kein Indiz für eine Auswärtsschwäche. Doch das Torverhältnis spricht Bände. 35 Gegentore kassierte die Budberger auf des Gegners Platz, während es bei Heimspielen "nur" 22 waren. Die Gründe dafür waren allen Beteiligten lange unklar. Nun scheint ein erster Ansatz gefunden. "Wir haben keine Angst, wenn wir auswärts antreten. Aber wir sind einfach nicht geil genug auf den Erfolg. Uns fehlt dann der letzte Wille", resümierte Trainer Peter Scheuren die ergiebigen Gespräche mit der Mannschaft. Damit steht auch fest, was morgen beim Lokalduell anders laufen sollte. "Die Spieler müssen zu 100 Prozent konzentriert sein und die Chancen, die wir bekommen, dann auch mal nutzen", so Scheuren. Gelingt dies, hofft der Trainer auf den nächsten Punktgewinn und auf eine gewisse Kontinuität, die sich einstellen würde. Allerdings bereitet die personelle Situation einige Probleme. Torben Pousen, Marcel Sura, Andrian Woitke und Stephan Barth stehen nicht zur Verfügung. Zudem kann Tim Pacynski aufgrund eines wichtigen Termins nicht die vollen 90 Minuten absolvieren.

(jhei)