Keine Fördergelder in Sicht SV Vyma vertagt Diskussion um Sportstätten

Xanten · Die Mitgliederversammlung zur Machbarkeit einer zentralen Anlage in Vynen oder Marienbaum wird verschoben. Auf absehbare Zeit wird’s keine finanziellen Zuschüsse von der Stadt oder vom Land geben. Wie es weitergeht, will der Vorstand bis März 2023 entscheiden.

 Auf der Anlage in Vynen fand im Sommer diesen Jahres ein großes Familienfest statt.

Auf der Anlage in Vynen fand im Sommer diesen Jahres ein großes Familienfest statt.

Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Im dritten Quartal dieses Jahres wollte der Vorstand des SV Vynen-Marienbaum zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen. Dort sollte es allein um die Zukunft der beiden Sportstätten gehen. Das Treffen wurde jetzt ins nächste Jahr verschoben. Denn Zuschüsse von der Stadt oder aus einem Landesfördertopf fließen in naher Zukunft nicht. Das machte der Xantener Sport- und Schulausschuss kürzlich deutlich. „Es gibt andere Voraussetzungen. Wir müssen uns jetzt im Vorstand Gedanken machen, wie’s mit dem Projekt weiter gehen soll. Auf der turnusmäßigen Versammlung im März 2023 werden wir die Mitglieder über den Stand der Dinge informieren“, sagte Vyma-Chef Werner Borchers auf Nachfrage. Es gibt den Vorstoß der Vereinsspitze, einen der beiden Plätze zu einer zentralen Anlage mit einem großen Kunstrasen-Spielfeld umzubauen. Auf der anderen Anlage soll dann unter anderem das Groß- durch ein Kleinspielfeld ersetzt und das Vereinsheim aufgegeben werden. „Zwei Anlagen mit zwei Sportheimen sind suboptimal fürs Vereinsleben“, so Borchers weiter.

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