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SV Sonsbeck tritt beim Schlusslicht Fischeln an

Fußball-Landesliga : Sonsbeck hat 0:11-Pleite längst abhakt

Die Fußballer des SV Sonsbeck treffen vier Tage nach dem Spiel gegen den KFC Uerdingen auf Landesliga-Schlusslicht VfR Fischeln.

Am Mittwoch kassierte der SV Sonsbeck im Freundschaftsspiel gegen die Profifußballer des KFC Uerdingen eine 0:11-Niederlage. In der Landesliga geht’s für die Elf von Heinrich Losing am Sonntag um 15.30 Uhr beim VfR Krefeld-Fischeln weiter. Der SVS-Coach hatte den Schalter nach der deftigen Pleite sofort umgelegt, um sein Team schnellstmöglich auf den kommenden Gegner in der Meisterschaft vorzubereiten. Fischeln steht mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz.

Sonsbeck reist als Favorit zum Schlusslicht. Beeindruckend war das 3:0 der Rot-Weißen über Teutonia St. Tönis. Losing betont: „Nach vier Spieltagen ist es aber noch viel zu früh, die Gegner am Tabellenstand zu messen.“

Die Gründe für den Fehlstart der Fischelner liegen für den 40-Jährigen auf der Hand. „Sie hatten sehr viel Pech.“ Die verletzten Führungsspieler Michael Enger und David Machnik waren auch schon in höheren Ligen unterwegs. Die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Himmelmann, den Losing sehr gut kennt, spielte von 2014 bis 2018 in der Oberliga.

Seitdem hat sich viel verändert. Etliche Akteure sind nicht mehr an Bord. Die Qualität im jungen Kader sei laut Losing trotzdem hoch. „Das wird eine ganz heiße Kiste für uns. Fischeln hat auf dem letzten Platz nichts zu suchen. Ich gehe davon aus, dass sie am Ende der Saison im Mittelfeld landen werden“, sagt der Trainer.

Losing ist froh, dass die meisten seiner Spieler den Test gegen Uerdingen ohne Blessuren überstanden haben. Robin Schoofs konnte unter der Woche aufgrund von Knieproblemen nicht komplett mitwirken. „Das sollte aber nichts Gravierendes sein“, glaubt Losing. Größere Sorgen bereitet Niklas Maas, der am vergangenen Sonntag beim 3:0-Erfolg gegen St. Tönis nach gut 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Bei ihm sehe es nicht gut aus.

Eine Alternative für die Offensive könnte bald wieder Felix Terlinden sein. Der Stürmer, der in der vergangenen Saison 19 Tore markierte, kam in dieser Saison verletzungsbedingt noch nicht zum Einsatz. Der 28-Jährige ist zurück im Training. Seine fehlende Fitness verhinderte einen Einsatz gegen Uerdingen. „Das wäre noch zu früh gewesen. Er muss noch ein bisschen was nachholen“, erklärt der Coach. Um langsam wieder herangeführt zu werden, sammelte Terlinden am Freitag Spielpraxis in der zweiten Mannschaft. Ob es auch für Sonntag reicht, wird sich zeigen.

Umso glücklicher ist man beim SV Sonsbeck über die Genesung von Kapitän Tim Weichelt. Der Torhüter hielt gegen St. Tönis den Kasten sauber. „Er hat am Sonntag ein gutes Spiel gemacht und ist unsere klare Nummer 1. Das war im Vorfeld mit den anderen Torhütern so kommuniziert“, stellt Heinrich Losing klar.