Am Sonntag geht’s nach Duisburg : SV Sonsbeck – kompakt und zielorientiert

Der Fußball-Landesligist kann sich im Zweikampf mit Niederwenigern bei Genc Osman keinen Ausrutscher erlauben.

SONSBECK Das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga zwischen dem SV Sonsbeck und den SF Niederwenigern hat gezeigt, wie eng es zugeht im Kampf um Platz zwei, der ebenfalls zum Aufstieg in die Oberliga berechtigt. Die knapp 500 Zuschauer im Willy-Lemkens-Sportpark bekamen eine fulminante Schlussphase zu sehen. Den Rot-Weißen gelang in der Nachspielzeit das 2:1, mussten aber mit dem Schlusspfiff noch den Ausgleich hinnehmen.

Tage später schwärmt Werner Buttgereit immer noch von der Partie. „Ich habe mich sehr gefreut, bei so einem tollen Spiel als Trainer dabei zu sein. Das war Werbung für den Landesliga-Fußball – von Rudelbildung bis Traumtor alles dabei“, sagt Werner Buttgereit, der noch hinzufügt: „Das 2:2 ist dennoch kein Beinbruch. Wir müssen positiv nach vorne schauen und unsere restlichen Spiele gewinnen.“ Und da wartet am Sonntag um 15.15 Uhr Genc Osman Duisburg auf die Rot-Weißen. Das Auswärtsspiel ist wohl das schwerste im Restprogramm. Danach bestreitet der SVS noch zwei Heimspiele gegen Arminia Klosterhardt und den PSV Wesel sowie das Derby beim SV Scherpenberg.

 „Es wird eine knappe Kiste bis zum Ende. Wer das einfachere Restprogramm hat, ist schwer zu sagen. Wenn wir aufsteigen wollen, muss unser Ziel sein, jedes Spiel zu gewinnen. Wir müssen unsere Chancenverwertung verbessern, da wir im Vergleich zu Niederwenigern noch mindestens zwei Tore aufholen müssen. Mit Sicherheit wartet morgen der härteste Brocken auf uns“, meint Buttgereit.

Der Tabellenfünfte aus Duisburg ist sehr gut aus der Winterpause gekommen und holte 2019 sieben Siege bei zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Seit sieben Partien ist Genc Osman ungeschlagen und stellt mit 68 erzielten Treffern die drittbeste Offensive der Gruppe 2. Bester Torschütze ist Samet Sadiklar mit 16 „Buden“, der sich morgen mit seinem Team mit der besten Hintermannschaft der Liga misst. „Sicherlich werde ich die Jungs auf die Offensivstärke hinweisen, dennoch gucken wir auf uns und werden wieder aus einer kompakten Abwehr gezielt nach vorne spielen“, so Werner Buttgereit, der auf Georgios Efthimiou (privat verhindert) verzichten muss.

Kai Robin Schneider, der im Sommer zum Oberligisten 1. FC Kleve wechselt, möchte sich mit dem Aufstieg verabschieden und beurteilt das Restprogramm wie folgt: „Ich sehe unsere Aufstiegschancen noch sehr gut. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und jedes Spiel gewinnen. Dann ist auch egal, was die anderen machen. Zwei Tore können wir auf jeden Fall aufholen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut.“ Und Abwehrchef Jan-Paul Hahn sagt: „Beide Mannschaften haben ein hartes Restprogramm. Aber wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir in jedem Spiel drei Punkte holen.“