Lokalsport: SV Sonsbeck sehnt die Trendende herbei

Lokalsport: SV Sonsbeck sehnt die Trendende herbei

Fußball-Landesliga: In der morgigen Heimpartie gegen Teutonia St. Tönis kehrt Dennis Schmitz in die Startelf der Rot-Weißen zurück.

Der SV Sonsbeck hat es noch nicht geschafft, sein Spiel nach dem Abstieg umzustellen. Hatten die Rot-Weißen in der Oberliga auf Konter gesetzt, sind sie nun gefordert, selber für die Akzente zu sorgen. Durch eine Vielzahl von Ballverlusten im Mittelfeld und Schnitzern in der Defensive macht sich die Mannschaft von Trainer Thomas Geist das Leben selber schwer. Wo das hinführt, spiegelt die Tabelle wider. Der SVS ist nach drei Niederlagen in Folge auf Platz 14 durchgereicht worden.

"Klar, müssen wir die Chancen besser nutzen und hinten besser stehen, unsere Fehler werden aber auch bitterböse bestraft", sagte der Coach vor der Heimpartie gegen Teutonia St. Tönis (Anstoß 15 Uhr). Ein "Dreier" soll die Nerven beruhigen und die Kritiker verstummen lassen. Dass die Mannschaft es kann, hat sie gegen den 1. FC Viersen und im Pokal beim VfB Homberg gezeigt. An diese Partien wird Geist seine Schützlinge womöglich nochmals erinnern, bevor er sie gegen den Tabellenelften auf den Rasen schickt. Der Coach gab bekannt, dass Dennis Schmitz seine Verletzung auskuriert habe und in der Anfangsformation stehen werde. Miguel Oreja sowie Jonas Gerritzen trainieren wieder mit, wobei lediglich "Gerry" im Kader für die Teutonia-Partie stehen könnte. Stephan Schneider muss weiterhin passen. Ob Jan-Paul Hahn bis morgen seine Erkältung komplett auskuriert hat, bleibt abzuwarten.

Die elf Sonsbecker Spieler, die auf dem Platz stehen, sind also gefordert, von Beginn an die Konzentration hochzuhalten, um tunlichst den Abwärtstrend zu stoppen. Trainer Geist stuft den kommenden Gegner, der seit vier Begegnungen auf einen "Dreier" wartet, "als eine ganz gefährliche Mannschaft ein", die vorne mit guten und schnellen Leuten nach Sonsbeck kommt. "Und wir wollen St. Tönis bestimmt nicht aufs Pferd helfen." Für Teutonia-Coach Karl-Heinz Himmelmann macht die Tatsache, dass der SVS zuletzt strauchelte, die "ohnehin schwere Aufgabe noch schwerer". Er sagte weiter: "Ich denke, dass die Spieler viel Dampf bekommen haben."

(RP)