SV Sonsbeck: Max Fuchs schlägt wieder im Pokal zu

Fußball-Kreispokal : Max Fuchs schlägt wieder im Pokal zu

Der Stürmer des SV Sonsbeck traf beim 3:0 über den VfL Repelen doppelt. Es waren in dem Wettbewerb auf Kreisebene seine Tore zehn und elf. An den Halbfinal-Gegner haben die Rot-Weißen keine guten Erinnerungen.

Der SV Sonsbeck hat im Kreispokal-Viertelfinale nichts anbrennen lassen. Der Fußball-Landesligist zog in Repelen verdient in die Vorschlussrunde ein, wo es im nächsten Jahr ein Wiedersehen mit dem SV Budberg gibt. Die Rot-Weißen setzten sich durch die Treffer von Max Fuchs (2) und Sebastian Leurs mit 3:0 (1:0) beim klassentieferen VfL durch.

„Wir haben die Pflicht erfüllt und sind dem Finale ein Schrittchen näher gekommen“, sagte Cheftrainer Heinrich Losing. Seine Schützlinge drückten dem Spiel von Beginn an ihren Stempel auf und ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Der Bezirksligist konzentrierte sich auf die Defensivarbeit – und das zunächst mit Erfolg. Bis auf zwei Distanzschüsse von Klaus Keisers (2.) und Fuchs (24.) ließ Repelens Hintermannschaft nichts zu. Somit musste der Dosenöffner ein ruhender Ball sein. Sebastian Leurs zirkelte einen Freistoß zum 1:0 in Netz (34.). Mit der Führung im Rücken vergab Luis Ramon Gizinski kurz vor der Pause das 2:0. Nach schöner Vorarbeit von Alexander Maas und Fuchs scheiterte er an Keeper Niklas Rennen.

Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber besser aus den Kabinen. Ozan Sengül (46.) stand am zweiten Pfosten völlig blank. Sein Schuss rettete Leurs gerade noch auf der Linie. In der 57. Minute scheiterte Christian Schneider an SVS-Schlussmann Stefan Hüpen. „Wir haben es wieder versäumt, im ersten Abschnitt das zweite Tor nachzulegen. Nach der Pause hatten wir eine Viertelstunde, wo wir geschwommen sind“, so Losing.

Bevor Fuchs mit dem 2:0 (71.) für die Erlösung sorgte, vergaben Felix Terlinden mit einem Lattentreffer (59.) und Alexander Maas (65.) noch zwei Großchancen. In der Schlussphase warf Repelen alles nach vorne. Aber es reichte nicht mehr zum Anschlusstreffer. Fuchs traf mit dem Schlusspfiff zum 3:0. Für den langen Mittelstürmer war es der elfte Treffer im laufenden Pokalwettbewerb.

Repelens Cheftrainer Sascha Weyen meinte nach der Niederlage: „Der Sonsbecker Sieg geht wegen der optischen Überlegenheit in Ordnung. Das Ergebnis ist aber auf jeden Fall zu hoch ausgefallen. Wir haben die erste Halbzeit offen gehalten und bis auf das Freistoßtor nichts zugelassen. Nach der Pause waren wir sogar besser.“ Und er sagte weiter: „Viel Schlimmer als die Niederlage ist der Ausfall von Spieler acht und neun. Ich musste wieder zwei Verletzte rausnehmen.“

 „Es wäre nur schön, wenn wir ein Heimspiel hätten“, hatte Losing kurz nach dem Abpfiff gesagt. Dazu kommt es aber nicht. Die Rot-Weißen müssen am 11. März nach Budberg fahren, wo sich die Sonsbecker revanchieren können. In der vergangenen Saison war der Landesligist beim SVB im Viertelfinale mit 0:5 unter die Räder gekommen.

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