Schwer verletzt : Kristof Prause muss lange zuschauen

Fußball-Landesliga: Der gesetzte Linksverteidiger des SV Sonsbeck hat sich schwer am linken Kine verletzt. Am Sonntag geht’s für den Tabellenvierten ohne ihn zum Topspiel nach Niederwenigern.

Einer der besten Linksverteidiger der Landesliga wird seinem Club lange fehlen. Kristof Prause, eine Kontante in der Abwehr der SV Sonsbeck, hat sich schwer am linken Knie verletzt. Der Defensivspieler zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu. Die MRT-Untersuchung bestätigte die Vermutung des Arztes. Verletzt hat sich Prause im Training. Mindestens ein halbes Jahr muss er seinen Teamkollegen vom Spielfeldrand aus zu sehen. Natürlich wird Prause den Rot-Weißen am Sonntag kräftig die Daumen drücken, wenn sie bei den SF Niederwenigern zum Topduell des 13. Spieltages antreten. Um 15 Uhr empfängt der Tabellenzweite den Vierten. Drei Punkte liegen die Teams auseinander.

„Ich hätte vor Saisonbeginn nicht gedacht, dass unser Abstand auf den Zweiten zu diesem Zeitpunkt nur drei Punkte betragen würde“, sagte Trainer Thomas von Kuczkowski. Seine Elf brauche sich nicht verstecken: „Klar treffen wir auf einen Konkurrenten mit einem sehr guten Kader. Aber wir sollten uns nicht zu viel mit dem Gegner beschäftigen. Wir werden selbstbewusst nach Hattingen fahren.“

Der 2:1-Erfolg am vergangenen Sonntag über die SF Könighardt tat dem SVS gut. Fußballerisch lieferten die Hausherren insbesondere in der ersten Hälfte eine klasse Leistung ab. Gegen eine Mannschaft, die sehr massiv in der Deckung stand, kreierten die Sonsbecker etliche Chancen. Weil die Hausherren nach dem Seitenwechsel etwas nachließen, wäre das Schuss beinahe nach hinten losgegangen. Die Spieler schienen sich ob der drei Punkte fast zu sicher gewesen zu sein. Das missfiel dem Trainer natürlich. In Niederwenigern müsse seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit die „vollste Konzentration“ abrufen. Der Tabellenzweite möchte sicherlich die 0:2-Pleite in Wesel vergessen machen.

Da würde Lewis Brempong mit seiner Ruhe am Ball dem Sonsbecker Mittelfeld gut zu Gesicht stehen. Der stellvertretende Kapitän stieg nach seiner überstandenen Knie-Verletzung am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein. „Ob es für die Startelf reicht, muss man abwarten“, so von Kuczkowski. Robin Schoofs wird aller Voraussicht nach wieder die Prause-Position einnehmen. Gegen Königshardt hatte er als Linksverteidiger eine gute Figur abgeben.

Der SVS-Coach wird seine Mannen vor dem Anpfiff bestimmt nochmals an die Spiele gegen den FC Kray (1:0) und die SpVgg. Sterkrade-Nord (5:0) erinnern. Zwei hochgelobte Aufstiegsanwärter, gegen die die Sonsbecker sehr gut aussahen. Und schließlich sollen die Anhänger, die mit dem Fanbus nach Niederwenigern fahren, doch auf dem Rückweg auf ein positives Ergebnis anstoßen können.

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